21/08/2026
AMORC - Die Rosenkreuzer Augsburg
Wir sind Teil der internationalen Rosenkreuzer-Organisation AMORC. Erkenne dich selbst und das Universum wird sich dir offenbaren. 🌹
Du findest spirituelles Wissen, Mystik und Philosophie, um dein Bewusstsein, inneres Wachstum und Harmonie zu fördern.
21/08/2026
09/08/2026
Am Eingang des Tempels zu Delphi stand die Inschrift „Erkenne dich selbst“. Diese Aufforderung trägt eine Absicht in sich, den Weg zu suchen, der einem die Auflösung individueller Probleme und Fragen durch die Auseinandersetzung mit der eigenen inneren Persönlichkeit ermöglicht. Die Erkenntnis der „Innenwelt“ wird dann zum Zugang zur Problemlösung der „Außenwelt“.
AMORC bietet mit seinen traditionell überlieferten und der heutigen Zeit angepassten Lehren einen Weg des „Erkenne dich selbst“ an. Es ist ein Weg der Mystik, der inneren Schau, um daraus seine äußere Welt zu befruchten und ihr einen neuen Sinn, einen erfüllteren, ganzheitlichen Sinn zu geben. Mystik will nichts anderes, als dem Menschen Wege aufzeigen, damit er in neue Dimensionen eintreten kann, die ihm zum größten Teil noch verschlossen sind.
Entschließt man sich diesen Weg zu gehen, so vollzieht sich durch die Lehren, die sich einem sachte erschließen, eine Entwicklung, die das Bewusstsein in seiner Ganzheit einbezieht, sein äußeres wie sein inneres Bewusstsein. Das Wissen hierüber kann man sich nicht in Büchern anlesen, man muss es selbst erfahren, und es dann umsetzen.
Diesen Weg der Erkenntnis und der Weisheit bietet AMORC jedem ernsthaft interessierten Suchenden, der diesen inneren Ruf vernommen hat.
Informationen über die Mitgliedschaft bei AMORC erhältst du unter [email protected].
Symbolbild, erstellt mit KI.
09/08/2026
EINLADUNG ZUM ÖFFENTLICHEN SEMINAR "DIE WELT DER ROSENKREUZER IN THEORIE UND PRAXIS"
"Im Menschen selbst liegt eine Quelle von Weisheit, Mitgefühl, Stärke und Frieden..."
29. und 30. August 2026 im AMORC-Studio Dortmund. Näheres siehe Flyer.
30/06/2026
Die Bedeutung der Rosenkreuzerischen Initiation
Wer über die Rosenkreuzer nachforscht, wird mit dem Begriff „Initiationsorden“
konfrontiert.
Was bedeutet der Begriff „Initiation“? Er kommt von dem lat. Wort „initium“, was so viel wie Beginn, Eingang oder der Beginn eines neuen Prozesses bezeichnet. Wie sieht dieser Neuanfang aus?
Es ist das Beschreiten eines neuen Weges und die damit verbundene Entscheidung, sich fortan vor allem um die innere persönliche Entwicklung der Seelenpersönlichkeit zu widmen.
Der Rahmen dafür wird in der Initiationszeremonie durch ein feierliches dramatisches Ritual geschaffen, das vor allem auch die Gefühle des Teilnehmers und das Unbewusste des (Neophyten,Anwärters) tief beeindruckt.
Im Altertum bezeichnete man mit „Initiation“ die Zulassung zu den antiken Mysterienkulten oder Aufnahme in einen Geheimbund, spirituelle Gemeinschaft. Das Wort „geheim“ deutete an, dass man dort über ein der Allgemeinheit verborgenes (geheimes) Wissen über Gott, die Welt und die wahre Natur des Menschen verfügte.
In stufenweisen Initiationen konnte der wohl vorbereitete Neophyt (Anwärter) in verschiedene Wissensgrade
„eingeweiht“ werden.
Diese Initiationen folgten traditionellen, streng geheimen Riten und hatten den Aufstieg des Anwärters (Neophyten) in einen anderen Seinszustand zum Ziele.
Im wesentlichen erfuhr der Neophyt eine ganzheitliche Wiedergeburt. Das heisst: Er erfuhr den symbolischen „Tod“ und tauchte „neugeboren“ (bewusstseinsmässig erweitert) wieder auf.
Schwerpunkt jeglicher erfolgreichen Einweihung bzw. spirituellen Initiation ist die „renatio“, die Wiedergeburt auf höherer Bewusstseinsstufe.
Der Dichter Johann W. von Goethe hat diesen Entwicklungsprozess der Seelenpersönlichkeit in den Versen ausgedrückt:
„Und solang du das nicht hast.
Dieses Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.“
Dieser kontinuierliche Prozess wird auch durch das Symbol des Rosenkreuzes verdeutlicht:
Es geht darum, die Identifikation mit dem äußeren „Ich“, (Ego) zu zu überwinden, (zu kreuzigen), damit das „wahre Selbst“, der Christus in uns, (die Rose) erblühen kann.
B.K.
21/06/2026
Tag C - Fest der Rose
Das „Fest der Rose“ wird traditionell weltweit von den Rosenkreuzern am „Tag C“ gefeiert. Woher stammt diese Tradition und welche Bedeutung hat das Fest und „der Tag C“?
In der 3. Vereinbarung, wie sie in der „Fama Fraternitatis“(1614) dem ersten der 3 Manifeste, mit denen die Rosenkreuzer im frühen 17. Jahrhundert an die Öffentlichkeit traten, heisst es:
„ein jeder Bruder soll alle Jahr sich auff C. Tag bey S.Spiritus einstellen oder seines aussenbleibens ursach schicken.“.
Es ist äußerst aufschlussreich, lohnenswert, sich einmal mit dieser 3. Vereinbarung näher zu beschäftigen, d.h. in
die Stille zu gehen, darüber zu meditieren und zu kontemplieren.
Gerade in der heutigen Zeit ist es dringend erforderlich , den geheimen Weisheitsschatz der Rosenkreuzer für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Dafür wollen wir uns die obenerwähnte 3. Vereinbarung genauer anschauen. Da ist von einem Tag „C“ und „S. Spiritus“ die Rede, an dem sich jeder Bruder alle Jahre einfinden soll. Man muss sich erinnern, dass die Bruderschaft sich „contra Roma“ gegen die kirchlichen Mißstände und die vorherrschende akademische Gelehrsamkeit positionierte. Da das damals äußerst gefährlich war (Ketzer!) verschlüsselten sie ihre Weisheit in alchemistischen, hermetischen und kabbalistischen Bezeichnungen, womit die Gelehrten damals miteinander kommunizierten.
Die größte Ketzerei der Rosenkreuzer und anderer freier Denker bestand darin, dass man das einmalig gültige historische Jesus Christus Bild, das die Kirche lehrte, bestritt .
Dass Christus, das Urbild, der vollkommene Mensch, der weiss, dass er EINS ist mit dem Vater, als göttlicher Funke in jedem Menschen angelegt ist, bildet den Kern des Rosenkreuzer Mythos.
Der göttliche Funke im Menschen wird (im Rosenkreuz) durch die Rosenknospe symbolisiert, die im Schnittpunkt, im Herzen des goldenen Kreuzes erblüht. Das goldene Kreuz ist Symbol des gereinigten, vervollkommneten Körpers des Menschen.
Sich zu diesem hohen Ziel auf den Weg zu machen und trotz aller Herausforderungen des täglichen Lebens dabei zu bleiben, schaffen nur wenige Menschen. Die „Fama“ ist ein bewährter Wegweiser, wenn man lernt, die verschlüsselte, „geheime“ Sprache zu verstehen.
Möge es mir gelingen, die 3. Vereinbarung aus der „Fama“ ins heutige Verstehen zu übersetzen.
Bedeutung des Tags „C“:
Dieser Versammlungszeitpunkt der Rosenkreuzer findet 100 Tage nach der Frühjahrstagundnachtgleiche statt. Dies ist nicht von ungefähr. Die Zahl „100“ symbolisiert einen Reifungsprozess in der Natur und Vollendung eines geistigen Zyklus.
Der Tag „C“ weist sicher nicht zufällig auf das Hochfest der Katholiken hin: „Corpus Christi“, das die Gegenwart Christi im Abendmahl feiert. Dieses Fest findet alljährlich seit dem 13. Jahrhundert 60 Tage nach Ostern, ca. 83-113 Tage nach der Frühjahrstagundnachtgleiche statt.
Da die Rosenkreuzer sich eher zur lutherischen Kirche mit gegensätzlicher Auffassung zur Eucharistie bekennen, feiern sie zu diesem Zeitpunkt das „Fest der Rose“, wobei die aufblühende Rose ja Symbol ist für die erwachende Seelenpersönlichkeit im Menschen. (das wahre Selbst, das Christusbewusstsein).
Was bedeutet nun das „S. Spiritus“?
Es handelt sich um eine Bewusstseinsebene, auch „Kosmisches Sanktum“ genannt, auf der sich die hohen Energieschwingungen aller Brüder und Schwester, die dafür vorbereitet sind, vereinigen.
B.Kantzer
03/06/2026
Das Versprechen der Rosenkreuzer
Wer diese Zeilen liest, fühlt sich vielleicht von dem Namen „Rosenkreuzer“ auf eine besondere Weise berührt und angesprochen.
Das ist kein Zufall, sondern bedeutet, dass man in seiner seelischen Entwicklung einen gewissen Reifungsgrad erreicht hat. Die Seele hat einen Ruf vernommen, den man nicht mehr ignorieren kann.
Es ist ein Kontakt aus der geistigen Welt. Wer diesem Ruf getreulich folgt, begibt sich auf einen Weg, auf welchem sich für ihn die Schatzkiste der jahrtausendealten Weisheit der Rosenkreuzer öffnen wird.
In der Neuzeit hütet A.MO.R.C diesen Schatz für den Menschen, der dafür bereit ist, ihn zu empfangen. Es ist der Weg zum „Erkenne Dich Selbst“, was nämlich des Menschen wahrer hoher Wert und Bestimmung ist.
Es ist ein traditioneller Schulungs- und Einweihungsweg, der zeitlos und doch auch gerade heute wieder „hochaktuell“ ist.
Der genaue „Wegweiser“ zu dem verborgenen Schatz offenbart sich in den 3 Veröffentlichungen, mit denen die Rosenkreuzer sich im 17. Jahrhundert der Öffentlichkeit vorstellten:
Fama Fraternitatis (1614)
Confessio Fraternitatis (1615) und
Chymische Hochzeit (1616)
Wenn man sich nicht entmutigen lässt von dem anfangs sehr mysteriös und kryptisch erscheinenden Text, erfährt man Unterstützung durch das wohlausgefeilte und erprobte Lehrsystem von A.M.O.R.C. Des weiteren erhält man noch tiefere Belehrung durch Kontakt und Führung von innen (die Rosenkreuzer nennen es den „Inneren Meister“). Wenn man lernt, dessen leise, unverwechselbare Stimme wahrzunehmen, dann verspürt man die frohe innere Gewissheit, dass man auf dem richtigen Wege der Heimkehr
ist. Dorthin, woher man gekommen ist: als ein ewiges geistiges Wesen, das sich verkörpert hat in der physischen Welt, um mehr zu lernen und sich ganzheitlich weiterzuentwickeln.
Das bedeutet auch, seinen einzigartigen Beitrag an der spirituellen Evolution der
ganzen Schöpfung zu leisten.
In welcher Form dies geschieht, wird sich zeigen, wenn man geduldig, unermüdlich und zuversichtlich die innere Arbeit fortsetzt.
Dabei kommt man nicht umhin,
sich der intensiven Entschlüsselung der verborgenen Weisheit in den 3 oben genannten Manifesten zu widmen.
Diese liegt hinter Parabeln und einer Verschlüsselung in einer Geheimsprache verborgen, die damals unter den gebildeten Europäern in ihren Schriften benutzt wurde, um sich vor Verfolgung durch die orthodoxe Kirche und den damaligen Herrschaftskreisen zu schützen.
Die Verschlüsselung geschah mithilfe der Gematria (jüd. Numerologie System),
Kabbala (jüdische Mystik), Alchemie, christlicher Mystik und den Schlüsseln des Tarot- Systems.
Für den heutigen Menschen ist die Beschäftigung mit diesen Systemen eine gewaltige geistige Herausforderung. Es ist aber auch die lohnenswerteste Arbeit, der sich ein Mensch in seiner jeweiligen Inkarnation widmen kann.
Alle diese Systeme sind
Wegweiser für die spirituelle Entwicklung, den Rückweg
und die Wiedervereinigung mit der göttlichen Quelle, dem Ursprung.
Das Versprechen aus der „Confessio“ für den spirituell entwickelten, mit Gott verbundenen und mit „Christusbewusstsein“ ausgestatteten Menschen:
Gewissheit des ewigen Lebens
Klarsichtigkeit (Öffnen des Dritten Auges)
Weisheit
Gesundheit
Wohlstand
Freiheit
Innerer und äußerer Frieden
Die „Confessio“ endet mit den Worten:
„ Eben auch wir, ob wir wol die gantze Welt reich und gelehrt machen und von unzehligem Jammer erledigen können, wir doch keinem Menschen ohne (!) Gottes sonderbare Schickung nimmermehr offenbar und bekandt werden mögen….dass er auch eher das Leben im suchen und nachforschen verlieren wird, als dass er uns finde und also gelange und komme zur gewünschten Glückseligkeit der Fraternität deß Rosen-Creutzes.“
B.K.
07/05/2026
Die Sonne lehrt uns die Sehnsucht nach dem Licht, aber es ist die Dunkelheit, die uns zu den Sternen erhebt.
Khalil Gibran
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In eigener Sache: AMORC ist eine Gemeinschaft von Menschen, die auf der Suche sind nach Erfahrungen der Seele und nach Antworten auf die elementare Frage „Wer bin ich“.
Wenn du weitere Informationen wünschst, besuche unsere Website amorc.de, hier findest du auch den AMORC-Blog mit vielen interessanten Themen. Wenn du Kontakt mit uns aufnehmen möchtet, schreibt uns an [email protected].
AMORC – Die Rosenkreuzer
07/05/2026
Das Gesetz von Ursache und Wirkung
„Jede Wirkung basiert auf einer Ursache, jede Ursache erzeugt eine Wirkung.
Wenn man von „Zufall“ spricht, bedeutet das nur, dass man die Ursache (das dahinter liegende Gesetz) noch nicht erkannt hat.
Es gibt viele Ebenen der Verursachung - physische, psychische und geistige.
Auf allen regiert ein und dasselbe Gesetz.“
So lautet das 6. Hermetische Gesetz des „Hermes Trismegistos“, wie es im Buch „Kybalion“ aufgezeichnet ist.
Dieses allgemeingültige Gesetz, das auch als „Goldene Regel“ in die Ethik aller Weisheitslehren und Philosophien Einzug gehalten hat, ist auch als „Gesetz des Ausgleichs“, der ausgleichenden Gerechtigkeit bekannt geworden.
In den östlichen Religionen ist es als das Prinzip von „Karma“ (Sanskrit: „Tat“,) verankert, was andeutet, dass auf jede Aktion, Tat, eine Reaktion erfolgt.
Dabei ist das Prinzip von „Karma“ eng mit der „Reinkarnation“ verbunden, da die Reaktion nicht unmittelbar auf die Tat erfolgt. Wäre sie das, wäre sie ja von dem Handelnden von vornherein eingeplant oder beabsichtigt worden.
Die erfolgte Wirkung liegt in der Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung (Karma), dem „geistigen Ursachengesetz“.
Das Gesetz ist völlig neutral , bedeutet keine Bestrafung und es ist zeitlos; d.h. die Wirkung, der Ausgleich kann auch erst in späterem Leben erfolgen, sich manifestieren.
In seiner universellen Bedeutung stellt dieses Gesetz die spirituelle Kraft dar, die den Kosmos (griechisch: Weltordnung) immer wieder ins Gleichgewicht bringt und darin erhält.
Was bedeutet dieses fundamentale Gesetz von Ursache und Wirkung,
des Ausgleichs, für den
Studierenden vom Rosenkreuz?
Es heißt:
Jeder unserer Gedanken,
Jedes unserer Worte,
Jegliches Tun hat einen Einfluss
auf unser Schicksal
- jenseits der Zeit ….
Das würde aber auch bedeuten:
Da alle Realität EINS ist, besteht darüber hinaus ein Einfluss auf die spirituelle Evolution des GANZEN!
B.K.
02/05/2026
„Jeder Anfang trägt schon das Ende in sich, und jedes Ende ist zugleich ein neuer Anfang.“
Hermann Hesse
Das Leben ist ein ewiger Kreislauf von Werden und Vergehen. Nichts beginnt wirklich ohne das Ende in sich zu tragen – und nichts endet, ohne zugleich einen neuen Anfang zu gebären.
Im Kleinen wie im Großen gilt das gleiche Gesetz: Wie oben, so unten. Wie im Anfang, so im Ende.
Es gibt keinen Stillstand - alles ist Bewegung.
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