09/04/2026
Was will ich wirklich bewirken?
Diese Frage stellt sich vielen im Laufe des Lebens.
Im Magazin erzählen Menschen von ihrem Weg und davon, wie Veränderung beginnen kann.
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07/04/2026
Sich eine Pause zu nehmen fällt vielen schwer.
Pause ist Raum. Für Gedanken. Für sich.
Manchmal reicht genau das, um wieder klarer zu sehen.
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04/04/2026
Die digitale Welt begleitet uns rund um die Uhr.
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02/04/2026
Warum fühlen sich so viele Menschen müde?
Im aktuellen Magazin gehen wir genau dieser Frage nach und zeigen, was hinter dieser Erschöpfung steckt.
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02/04/2026
Wir wünschen allen Baristas, Eventmanagern, Katechetinnen, Kirchenmusikern, Pfarrerinnen, Sigristen, Sozialdiakoninnen und allen weiteren Menschen, die sich für unsere Kirche engagagieren, frohe und gesegnete Ostertage.
31/03/2026
Alle Teilnehmenden sind inzwischen (nach Bahnproblemen und unvorhergesehenen Übernachtungen in Prais) wieder zurück. Die Lernvikarinnen und Lernvikare des Vikariats 25/26 blicken auf eine wundervoll inspirierende Studienreise nach London, Edinburgh, Glasgow und Dundee zurück.
Vielen Dank allen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern in England und Schottland. Ihre Pionierarbeit, ihr Innovationshandeln, ihre kreativen und klugen Pfarrberufs-Haltungen und -Kompetenzen waren hilfreiche Anregungen für die Vikarinnen und Vikare, die sich gerade vorbereiten auf ihre ersten Stellen in der Schweiz.
(Foto: Romana Giossi)
25/02/2026
Schottische Theologiestudierende zu Besuch in Zürich
Im Februar durften wir 21 schottische Theologiestudierende und drei Professor nach ihrem zweitägigen Aufenthalt in Genf für anderthalb Tage in Zürich begrüssen.
Am Donnerstag lernten sie den Coworking Space blau10 kennen, erhielten spannende Einblicke in aktuelle Forschungsresultate von Prof. Andrea Bieler (Universität Basel) und besuchten das Zentrum für Kirchenentwicklung der Universität Zürich.
Der Freitag stand ganz im Zeichen konkreter kirchlicher Praxis und Innovation: Auf dem Programm standen Besuche verschiedener Projekte in der Stadt Zürich – darunter das Demenz-Zentrum, das Schenkhaus, Offener St. Jakob, ein Gespräch mit Grossmünsterpfarrer Christian Walti, und Neopaleo. Dazu kamen eine Führung durchs Grossmünster sowie ein Austausch mit dem Zürcher Kirchenrat Andrea Marco Bianca.
Die Begegnungen hinterliessen Eindruck: Besonders die Einblicke in die praktische Kirchenarbeit wurden sehr geschätzt. Viele Studierende betonten, wie inspirierend die Gespräche und Projekte für sie waren.
Ein besonderes Highlight bildete der Abschlussabend im Restaurant Johanniter: Während des Essens spielte eine fasnächtliche Steel-Band – als Pilze verkleidet. Als plötzlich «How Great Thou Art» erklang, stimmten die schottischen Gäste spontan mehrstimmig und kraftvoll in den Gesang ein. Ein unvergesslicher Moment! 🎶
Ende März folgt der Gegenbesuch: Die A+W-Studienreise führt nach Edinburgh. Unsere Lernvikarinnen und -vikare dürfen sich auf viele inspirierende Begegnungen und neue Impulse aus Schottland freuen.
05/02/2026
Willkommen im Team.
Seit 1. Februar 2026 verstärkt Jennifer Nieto mit einem Pensum von 60 Prozent A+W im Bereich Kommunikation und Marketing.
Mehr erfahren:
https://www.bildungkirche.ch/news/jennifer-nieto-ist-neu-im-aw-team
16/01/2026
Den Weg zur Theologie haben für mich Kinderwochen bereitet, die mich sehr positiv auf die Kirche eingestimmt hatten. Es waren immer 120–150 Kinder vor Ort, und es gab biblische Geschichten, die als Theaterszenen aufgeführt wurden, und Livemusik einer Band, mit der man tanzen und singen konnte.
Ein erster Bruch kam, als ich vierzehn Jahre alt war und mich mit der Berufswahl auseinandersetzte. Ich erlebte eine Sinnkrise. Da habe ich Gott herausgefordert und die Bibel aufgeschlagen. Gelandet bin ich im Johannesevangelium. In diesem philosophischen Text habe ich sofort Resonanz erlebt. Ein anderer markanter Einschnitt in meiner Glaubensbiografie war der Tod eines Schulkollegen, der nach damaligem Verständnis nicht in den Himmel kommen konnte, weil er wahrscheinlich kein «Übergabegebet» gesprochen hatte.
In dem Moment wurde mir klar, dass ich eine derartige Theologie nicht vertreten kann. Diese enge Art von Frömmigkeit habe ich über den Haufen geworden – und Gott behalten.
Die biblischen Geschichten würde ich auch dann noch lesen und erzählen, wenn ich eines Tages den Glauben verlieren würde. Heute, als 35-jährige Mutter und Theologiestudentin, kann ich gelassen sagen, dass wir als Reformierte Kirche ein Gefäss für etwas Grösseres sind, das von Gott kommt. Wir selbst sind nicht das Grosse, sondern die Botschaft Gottes, die Liebe ist.
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12/01/2026
Lange Zeit konnte ich nicht richtig sagen, was mir persönlich in der Kirche fehlte. Besonders an diesen Abenden, an denen man nach langen Sitzungen im Dunkeln nach Hause kommt und der Kopf raucht – ohne dass man so genau sagen könnte, was man denn jetzt eigentlich besprochen hat.
Dann bin ich auf Polly Wiessner (*1947) gestossen, eine US-amerikanische Anthropologin. Sie hat in indigenen Stämmen in Namibia und Botswana Dorfplatzgespräche untersucht und dabei herausgefunden: Bei Tageslicht geht es vor allem um Alltagsfragen und relativ handfeste Probleme des Zusammenlebens. Wenn aber die Sonne untergegangen ist, verändern sich die Gespräche: Im Schein des Lagerfeuers werden nun Geschichten erzählt, die (zumindest auf den ersten Blick) weniger mit Alltagssorgen als vielmehr mit den grossen Fragen des Lebens zu tun haben: Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Was trägt und leitet uns? Mit wem fühlen wir uns verbunden?
Ich habe das Gefühl, dass sich die Kirche sehr routiniert und kompetent dem Tagesgeschäft und seinen praktischen Fragen zuwendet. Aber Wiessners Forschungen, und andere übrigens auch, zeigen, dass resiliente Gemeinschaften noch etwas anderes brauchen.
Mir fehlt in der Kirche oft das Lagerfeuer. Mir fehlen, auch (und vielleicht gerade) in Sitzungen und Meetings und Synoden die Runden, in denen wir nicht besprechen, sondern erzählen: von unseren Träumen – und davon, was uns Angst macht. Davon, wann wir das letzte Mal geweint oder uns vor Lachen gebogen haben. Von Erfolgen und Misserfolgen. Von unseren Glaubensgeschichten, die im Einzelnen vielleicht klein und unbedeutend und löchrig erscheinen, aber zusammengenommen eine bunte und wärmende Patchworkdecke von Gotteserfahrungen bilden.
Also, bitte, bitte, liebe Kirche – geh ans Lagerfeuer!
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