01/06/2026
„Kindsverlust rund um Schwangerschaft und Geburt“, Online-Beitrag bei PERIPARTO - Psychische Gesundheit rund um die Geburt
Auf der Plattform Periparto Schweiz ist in Zusammenarbeit mit der Fachstelle kindsverlust.ch ein Fachbeitrag zum frühen Kindsverlust erschienen. Der Text informiert über verschiedene Formen des Kindsverlusts in Schwangerschaft und Geburt, über erste Entscheidungen nach der Diagnose, mögliche Wege des Abschiednehmens sowie über emotionale Folgen und professionelle Unterstützung.
Der Beitrag richtet sich an betroffene Eltern, Angehörige und Fachpersonen und wurde von Helen Walker, Psychologin und Verantwortliche Fachprojekte bei kindsverlust.ch, sowie Claudine Haus, Psychotherapeutin und Vorstandsmitglied von «Familie entsteht», verfasst.
Beitrag hier lesen: https://periparto.ch/de/psychische-gesundheit-rund-um-die-geburt/schwangerschaft/kindsverlust
01/06/2026
UNSERE FRÜHESTEN VERLETZUNGEN mit FRANZ RENGGLI
Erinnern an die früheste Lebenszeit, an die Zeugung, Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit, können wir uns nicht. Die Spuren dieser Erfahrungen, diese allerfrühesten Prägungen jedoch sind in unserem Körper vorhanden, unser Körperbewusstsein vergisst nichts.
Aber gerade in dieser Tiefe, dort wo die frühesten Verletzungen und Traumatisierungen gesetzt worden sind, liegen unsere größten Schätze verborgen: Unsere Kreativität und unsere Intuition. Es ist der Ursprung unserer gesamten Gefühlswelt, das Zentrum unserer Fähigkeit zur Liebe und zu Bindung. Es ist auch die Quelle all unserer Sucht und Destruktivität.
Wie beeinflussen und beeinträchtigen frühkindliche, emotionale Verletzungen unsere Paarbeziehung und unseren Umgang mit eigenen Kindern–wie ist es möglich, aus Negativspiralen auszusteigen und befriedigende Beziehungen zu Partner/Partnerin bzw. Kindern zu erreichen?
Franz Renggli arbeitet mit Babys und Kindern und deren Familien, aber auch mit Erwachsenen, welche ihre frühesten Verletzungen ausheilen lassen möchten.
Teilnahme für Mitglieder frei, Nichtmitglieder: 12 €
Anmeldung hier: https://isppm.ngo/?fluent-form=116
28/05/2026
Wir möchten euch heute Schatten & Licht e. V. ans Herz legen. Schatten & Licht ist eine Selbsthilfe-Organisation für Betroffene von peripartalen psychischen Erkrankungen.
Wenn du die Vermutung hast oder unsicher bist, ob bei dir eine solche Erkrankung vorliegt, findest du auf der Seite unter Selbsttests Fragebögen zu peripartaler Depression und traumatischer Geburt.
Außerdem findest du bei Schatten & Licht Online-Selbsthilfegruppen zu verschiedenen Schwerpunkten, z.B. zu Schwangerschaftsängsten, zu peripartaler Depression, zu traumatischer Geburt oder für für Betroffene sexualisierter Gewalt (Schwangere und Mütter).
Webseite: www.schatten-und-licht.de
Wir sind auch in dieser Woche für dich da!
☎️ Unsere Beratungszeiten:
📅 Mittwoch: 12 - 14 Uhr
📅 Donnerstag: 19 - 21 Uhr
Rufnummer: 👉 0228 / 9295 9970
Mehr Infos: hilfetelefon-schwierige-geburt.de
(Anonym und kostenfrei)
Sag es weiter 📢
Hilfetelefon-Abreißzettel als Download auf unserer Webseite /// Flyer bestellen unter [email protected]
Das Hilfetelefon schwierige Geburt ist ein gemeinsames Hilfsangebot von und 💕
27/05/2026
Wir sind bereit mit unserem ISPPM Schweiz Stand am Hebammenkongress In Baden. Seid ihr auch da? Dann komm uns besuchen…
23/05/2026
NETZWERKTREFFEN
Im Rahmen der internationalen Woche zur Respektvollen Geburt dieses Jahr mit dem Slogan “Get loud, birth proud” findet das Symposium über Oxytozin statt:
20.05.26, 18.30 Uhr CET
Symposium zu dem Thema “Bindungshormon Oxytozin” — Zwischen Chance zur Bindungsförderung und Missbrauch als Geburtsintervention mit Prof. Dr. Sven Hildebrandt, Esther Göbel, Dr. med. Ludwig Janus, Maya Kerpen*san, Marita Klippel-Heidekrüger und Anabel Galster
Deutsch, Übersetzung in alle Sprachen möglich. Anmeldelink siehe hier: https://isppm.ngo/?fluent-form=114
As part of this year’s International Week for Respectful Birth, with the slogan “Get loud, birth proud”, a symposium on oxytocin will take place:
20 May 2026, 6.30 pm CET
Symposium on the topic “Oxytocin: the bonding hormone” — Between an opportunity to foster bonding and misuse as a birth intervention with Prof. Dr Sven Hildebrandt, Esther Göbel, Dr Ludwig Janus, Maya Kerpen*san, Marita Klippel-Heidekrüger and Anabel Galster
In German, with translation available into all languages. Click here for the registration link: https://isppm.ngo/?fluent-form=114
17/05/2026
Eine neue Studie hat gezeigt, dass Kindheitstraumata einen dauerhaften molekularen Abdruck in den Spermien eines Vaters hinterlassen — einen Abdruck, der möglicherweise die Gehirnentwicklung seiner zukünftigen Kinder beeinflussen kann.
Forschende der Universität Turku und der FinnBrain-Geburtskohorte in Finnland haben Spermienproben von Männern analysiert, die in zwei Gruppen eingeteilt worden sind: Männer mit hoher Kindheitsmisshandlung und solche ohne. Mithilfe von Small-RNA-Sequenzierung und DNA-Methylierungskartierung hat das Team 68 tRNA-abgeleitete kleine RNAs und MikroRNAs identifiziert, die bei Männern mit schwerer Kindheitsbelastung auf signifikant unterschiedlichen Niveaus exprimiert worden sind. Außerdem sind drei Regionen mit differenzieller DNA-Methylierung gefunden worden, darunter Stellen in der Nähe der Gene CRTC1 und GBX2 — die beide für die Regulierung der Gehirnentwicklung bekannt sind.
Diese epigenetischen Marker stellen Veränderungen dar, wie Gene ein- oder ausgeschaltet werden, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz selbst zu verändern. Ihr Vorhandensein in der Nähe von für das Zentralnervensystem entscheidenden Genen legt die Möglichkeit nahe, dass die Stressgeschichte eines Vaters beeinflussen könnte, wie sich das Gehirn eines Kindes entwickelt — noch vor der Geburt. Die Studie hat auch niedrigere Werte einer bestimmten MikroRNA namens miR-34c-5p bei Männern mit höherer Kindheitsbelastung gefunden — ein Befund, der frühere Forschungsergebnisse in diesem Bereich repliziert.
Die Autoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Studie eine Assoziation, keine Kausalität nachweist. Ob und wie diese epigenetischen Veränderungen auf Nachkommen übertragen werden und welche funktionellen Auswirkungen sie haben könnten, muss in zukünftigen Studien noch geklärt werden. Dennoch fügen sich die Ergebnisse in eine wachsende Zahl von Belegen ein, die zeigen, dass die gelebten Erfahrungen eines Elternteils ein biologisches Erbe in der nächsten Generation hinterlassen können.
Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.
Quellen: Tuulari, J. J., Bourgery, M., Iversen, J., Koefoed, T. G., Ahonen, A., Ahmedani, A., Kataja, E.-L., Karlsson, L., Barrès, R., Karlsson, H., & Kotaja, N. (2025). Exposure to childhood maltreatment is associated with specific epigenetic patterns in s***m. Molecular Psychiatry.