27/02/2023
Von der Ablehnung der Lust
Lust・ig sein ist ok. Lust an und für hat aber so oft ein schmuddeliges Ansehen und wird gesellschaftlich abgelehnt. Wohl auch, weil sie eigentlich immer mit sexueller Lust gleichgesetzt wird.. Danke, Freud. 😒
Über die möchte ich aber hier gar nicht sprechen, sondern über die Lust an und für sich als Steigerung des Wohlbefindens, der Freude und Zufriedenheit.
Als ich angefangen habe, Yoga zu unterrichten, dachte ich, ich müsse jetzt seriös werden. Heisst auch, aufzuhören, Party zu machen.
Ich muss ja professionell wirken.
Ich muss erwachsen sein.
Oder so.
Dieses Denken und unterbewusste Gefühl kam von der sozialen Ablehnung von Lust. Wo kämen wir denn als Gesellschaft hin, wenn alle nur dem Hedonismus frönen?!?11!!!!11 Auch die Religionen sind vehemente Gegner der Lust und die katholische Kirche hat die Wollust sogar zu einer der sieben Todsünden erkoren.
Und ja, immer nur nach der eigenen Lust und Laune zu streben ist ein ziemlich kleiner Horizont und klammert so viele andere Dinge aus, die im Leben eine wichtige Rolle spielen.
Aber ich plädiere für mehr Lust im Leben. Wo ich diese Lust immer wieder in ihren vielen schönen Facetten erfahre sind Raves. Denn sie sind Spielplätze für Erwachsene.
Ich liebe den ausgelassenen Tanz, die laute elektronische Musik, das Mingeln in Clubs und auf Festivals. Räume, in denen die Regeln des Erwachsenseins nicht gelten, niemand etwas muss, sondern in denen alle in einem lustvollen Zusammensein ihren Platz finden, wenn sie achtsam, rücksichtsvoll, gemeinschaftlich und sicher sind.
Ich lade Dich ein, Dich mit Deiner Beziehung zur Lust auseinander zu setzen.
Wofür steht das Wort für Dich?
Welche Gedanken und Gefühle erfährst Du in Dir, wenn Du an Lust denkst?
Erlaubst Du Dir selbst lustvoll zu sein?
Oder lehnst Du sie eher ab und was sind die Gründe dafür?
Von Herzen,
Anna 💛
Von der Ablehnung der Lust
als gesellschaftliches Phänomen.
Lust・ig sein ist ok. Lust an und für hat aber so oft ein schmuddeliges Ansehen und wird abgelehnt. Wohl auch, weil sie eigentlich immer mit sexueller Lust gleichgesetzt wird.. Danke, Freud. 😒
Über die möchte ich aber hier gar nicht sprechen, sondern über die Lust an und für sich als Steigerung des Wohlbefindens, der Freude und Zufriedenheit.
Als ich angefangen habe, Yoga zu unterrichten, dachte ich, ich müsse jetzt seriös werden. Heisst auch, aufzuhören, Party zu machen.
Ich muss ja professionell wirken.
Ich muss erwachsen sein.
Oder so.
Dieses Denken und unterbewusste Gefühl kam von der sozialen Ablehnung von Lust. Wo kämen wir denn als Gesellschaft hin, wenn alle nur dem Hedonismus frönen?!?11!!!!11 Auch die Religionen sind vehemente Gegner der Lust und die katholische Kirche hat die Wollust sogar zu einer der sieben Todsünden erkoren.
Und ja, immer nur nach der eigenen Lust und Laune zu streben ist ein ziemlich kleiner Horizont und klammert so viele andere Dinge aus, die im Leben eine wichtige Rolle spielen.
Aber ich plädiere für mehr Lust im Leben. Wo ich diese Lust immer wieder in ihren vielen schönen Facetten erfahre, sind Raves. Denn sie sind Spielplätze für Erwachsene.
Ich liebe den ausgelassenen Tanz, die laute elektronische Musik, das Mingeln in Clubs und auf Festivals. Räume, in denen die Regeln des Erwachsenseins nicht gelten, niemand etwas muss, sondern in denen alle in einem lustvollen Zusammensein ihren Platz finden, wenn sie achtsam, rücksichtsvoll, gemeinschaftlich und sicher sind.
Ich lade Dich ein, Dich mit Deiner Beziehung zur Lust auseinander zu setzen.
Wofür steht das Wort für Dich?
Welche Gedanken und Gefühle erfährst Du in Dir, wenn Du an Lust denkst?
Erlaubst Du Dir selbst lustvoll zu sein?
Oder lehnst Du sie eher ab und was sind die Gründe dafür?
Von Herzen,
Anna 💛