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Hier beschreibt Maren Grote den Sinn und das Ziel der Erziehung sehr treffend!Maren GroteHundeverhalten verständlich erk...
13/10/2024

Hier beschreibt Maren Grote den Sinn und das Ziel der Erziehung sehr treffend!

Maren Grote
Hundeverhalten verständlich erklärt

-Maren Grote Hundetraining-
Wer einen Welpen zu sich holt, der hat einen Erziehungsauftrag.
Erziehen ist das Einwirken auf eine Persönlichkeit, auf die Art sich grundsätzlich zu verhalten, zu denken und im Sozialkontakt mit Anderen zu benehmen.
Erziehen kann man nur jemanden, der so jung ist, dass seine Persönlichkeit noch nicht vollständig gefestigt ist. Wir sprechen zwar umgangssprachlich auch bei erwachsenden Hunden von Erziehung, das ist aber eigentlich falsch.
Genauso wie wir nur Kinder und Jugendliche erziehen können.
Bei Erwachsenen ist das nicht mehr möglich. Die können zwar versuchen bewusst und gewollt etwas an ihren Taten zu verändern, sie werden dabei aber nicht mehr in ihrer Persönlichkeit beeinflusst, sondern handeln nur punktuell in ganz speziellen Situationen anders, als sie es eigentlich gern tun würden.
Jeder, der schon mal versucht hat einen erwachsenen Menschen zu erziehen, also in seine Persönlichkeit einzugreifen, wird schon erlebt haben, wie dieser Versuch scheitert.
Wer immer schon ein zerstreuter, unordentlicher Typ ist, der es einfach komplett vergisst Ordnung zu halten, der wird auch als erwachsener Mensch nicht mehr zu einem ordnungsliebenden Pingel erzogen, der plötzlich Zahnschmerzen beim Anblick eines unsortierten Kleiderschrankes bekommt.
Aber dieser Mensch kann innerhalb einer Beziehung ganz bewusst darauf achten, seine Klamotten nicht mehr im Zimmer des Anderen herumliegen zu lassen.
Dafür muss der Beziehungspartner*in sich aber klar durchsetzen und wahrscheinlich immer mal wieder an die Absprachen erinnern, denn die Persönlichkeit des Anderen findet es ja weiterhin unwichtig und da gerät der Vorsatz schon mal in Vergessenheit, selbst wenn der Wille da ist.
Ist der unordentliche Mensch aber gut erzogen, dann hat er gelernt, dass es im Leben dazu gehört sich auch mal für jemanden zu bemühen und etwas Unangenehmes zu tun, obwohl man es selbst so nicht tun würde.
Dann würde er seufzend seine Sachen aufräumen, nicht für sich, sondern für seinen Partner*in und die Beziehung.
Diese Bereitschaft wäre ein Zeichen einer guten Erziehung und dadurch gewonnenen Beziehungsfähigkeit.
Aber der Mensch wäre nicht zu einem ordentlichen Menschen erzogen worden, sondern ein weiterhin unordentlicher Mensch, der sich situationsangepasst Mühe gibt, der Beziehung zuliebe.
In seinem eigenen Zimmer wird es trotzdem wild aussehen und wenn der Partner*in mal ein paar Tage weg ist, dann wird die ganze Bude komplett durcheinander gebracht.
So ist es auch beim Hund.
Wie der Hund in seiner Persönlichkeit ist, das wird durch seine Genetik und das bestimmt, was er durch seine Eltern und frühen Erfahrungen mitbekommen hat. Dazu kommt dann unsere Erziehung, das was wir und Andere dem Hund vorleben und abverlangen so lange er jung ist.
Wie er sich nachher in speziellen Situationen verhält, können wir durch situatives Eingreifen, also durch Training, verändern, oder einfordern.
Und wenn die Erziehung gut war, dann ist der Hund auch bereit in diesen speziellen Situationen etwas zu tun, oder zu lassen, obwohl er es eigentlich lieber anders machen würde.

Erziehung heißt, Einfluss auf das Sozialverhalten des Hundes zu nehmen und ihm zu zeigen, was in unserer Welt ok ist und was nicht. Es heißt den Hund bereit zu machen gute Entscheidungen für sich treffen zu können, ohne dass wir später immer für ihn entscheiden und lenken müssen.
Erziehung bedeutet auch jemandem beizubringen sich anders zu verhalten, als es der erste Impuls in einem vielleicht vorgibt.

Eine gute Erziehung zielt darauf ab, sich so unnötig wie möglich zu machen!

Das bedeutet auch, dass gute Erziehung immer im Sinne desjenigen ist, den es zu erziehen gilt und dass er später dadurch einen Vorteil in seinem Leben hat und besser klarkommt.
„Später wirst Du mir dankbar dafür sein!“ stimmt also bestenfalls. 😉

Für uns Menschen bringt das Schwierigkeiten und unangenehme Aufgaben mit sich: Der Spielverderber sein, Grenzen setzen und durchsetzen, den Hund zu etwas zwingen, weil es das Beste für ihn ist. Nicht nur, weil es das Beste für uns ist!
Zu unterbrechen, um etwas sinnvolles zu lehren, nicht um sich zu rächen, oder der eigenen Wut Ausdruck zu verleihen.
Damit zu leben nicht für jede Entscheidung geliebt zu werden und trotzdem dazu zu stehen.
Und es bringt auch die Aufgabe mit sich loszulassen, eigene Erfahrungen zu zulassen und immer wieder zu vertrauen, dass auch der Hund es irgendwann schafft, selbst für sich und seine Seele sorgen zu können und erwachsen zu sein.

Hunde sind eben nicht dafür da, das eigene Bedürfnis sich gebraucht zu fühlen zu befriedigen.
Sich selbst überflüssig machen, macht einen zum echten Freund. Jemanden der da ist, aber nicht da sein muss. Jemand der hilft, aber nur wenn man es allein nicht schafft. Und jemanden der zutraut, vertraut und einen derjenige sein lässt, der man dank seiner Persönlichkeit ist.

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Dieser Text darf gerne geteilt, aber nicht abgeändert werden. Alle Rechte daran verbleiben bei der Autorin Maren Grote. Danke für Dein Verständnis!

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28/07/2024
09/02/2023

Mein wildes Hundeleben

Seit dem Jahr 2015 beobachte ich angeleiert durch ein persönliches Schicksal Straßenhunde. Freie Hunde zu beobachten ist langwierige Arbeit, die über Jahre mühsam gesammelt werden musste.

In vielen Ländern war ich unterwegs, zwei dieser Länder sind Bulgarien und Rumänien.

Hier konnte ich mich erst einmal gegen den organisierten Hundehandel aufreiben, der sich unter dem Deckmantel des Tierschutzes tarnte. Keine einfache Zeit, ein Kampf gegen Windmühlen!

Doch auch Nordafrika und Kanada konnte ich besuchen um freie Hunde zu beobachten. In Kanada war ich auf Manitoulin Island und lernte die Hunde der Wiikwemkoong First Nation kennen. Freie Hunde der indianischen Urbevölkerung. Hier war übrigens mein zweites Interesse geweckt worden, nämlich auf Bären und Wölfe.

Mein Fazit:

Beim Beobachten von Tieren geht es um weit mehr als nur mal eben schnell hier und da Fotos und Videos zu drehen um diese im Anschluss zu veröffentlichen. Wind, Regen, Schnee und die Sonne bedeuten, Anstrengung, Nässe, klirrende Kälte und Sonnenbrände.

Tage und Nächte, Woche um Woche, Jahr um Jahr.
Unter widrigen Umständen draußen übernachten um bei den Hunden zu bleiben usw….

Und es heißt verschiedenen Gefahren ausgesetzt zu sein.

Einmal wäre ich beinahe mit dem Auto von Klippen heruntergestürzt, ein anderes mal wurde ich nachts von fremden Jugendlichen bedroht. Ja, ich hatte wahrlich mit sehr unangenehmen Menschen zu tun.

Doch nur so konnte ich über die Jahre meiner Recherchen tausenden Menschen von meinen Erlebnissen mittels Schulungen, Publikationen und tatsächlich über Funk- und Fernsehen berichten.

Ich nahm sie förmlich mit auf Reise und zu meinen Abenteuern. Auch als Personengruppen direkt in die Länder, so konnten sich viele Menschen selbst ein Bild machen und zwar live vor Ort.

Nach Jahren konnte ich Früchte ernten, an denen sich nun die unterschiedlichsten Menschen bedienen und diese weiterverbreiten. Immer wieder stoße ich auf ganze Wortpassagen, die letztlich aus meiner „Feder“ stammen. Das ist auf eine Art super auf die andere einfach geklaut. Doch egal, so ist die Welt und dient es doch den Hunden, so die Hoffnung…

Gemeinsam durch dick und dünn.

Liebe Follower hier vielleicht eine Überraschung für Euch am 27. Februar um 22. Uhr kommt eine 45 minütige Doku über mein Leben im Fernsehen.

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/lebenslinien/mein-wildes-hundeleben-gerd-schuster-100.html

Weiter und aus Dankbarkeit für Euere lange Treue werde ich etwas aus dem Nähkästchen über die Beobachtung von Straßenhunden zu plaudern und zusammen mit „Mike“ der mich seit Jahren immer wieder begleitet einen interessanten Beitrag drehen und diesen in den nächsten Tagen hier einstellen.

Eine Bitte habe ich aber. Bitte teilt diesen Beitrag fleißig, denn ich habe keine Lust, meine Reichweite über Bezahlung zu pushen, ist nicht meine Art und dafür bin ich zu arm.

Liebe Grüße Euer Gerd Schuster

26/11/2022
03/07/2022

Ferien vorbei!
Y-Dog ist wieder für euch da!
Privatstunden Hausbesuche
Plauschgruppe

Letzter Kurs vor meinen Sommerferien ☺️ ☀️🌴
12/05/2022

Letzter Kurs vor meinen Sommerferien ☺️ ☀️🌴

Teil 2
18/04/2022

Teil 2

Noch ein Platz frei…..
16/03/2022

Noch ein Platz frei…..

Neuer Workshop im April 2022😊🥳

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Niederhelfenschwil
9515HOSENRUCK

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