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Unterricht ist kein „Test“, sondern ein Raum zum Experimentieren, Fühlen und Lernen.Vielleicht hast du manchmal Sorge, n...
14/10/2026

Unterricht ist kein „Test“, sondern ein Raum zum Experimentieren, Fühlen und Lernen.

Vielleicht hast du manchmal Sorge, nicht gut genug zu sein. Aber als Reitlehrerin/Trainerin habe ich nicht die Aufgabe dich mit anderen zu vergleichen. Ich will dir helfen für dein Pferd besser zu werden.
Bei mir darfst du ausprobieren, etwas verändern, Fehler machen, Fragen stellen, neu spüren und umdenken.

Unterricht ist ein Ort, an dem du entdecken kannst:
Was mache ich eigentlich gerade?
Was spüre ich?
Was spürt mein Pferd?
Was passiert, wenn ich eine Kleinigkeit verändere?
Was gibt es noch zu fühlen?
Was möchte ich noch genauer wissen?

Manchmal ist es nur eine winzige Veränderung – und plötzlich wird eine Bewegung leichter.
Du darfst dabei unsicher sein.
Du darfst etwas falsch machen. Fehler sind eine wichtige Basis fürs Lernen.
Du darfst auch sagen:
„Das spüre ich gerade nicht.“ Oder: „Das hilft mir nicht. Ich brauche etwas anderes.“
Genau da beginnt Lernen.
Und dort werden hilfreiche Ideen entwickelt.

Und vielleicht ist das Schönste am Lernen überhaupt:
Dass wir nicht perfekt werden müssen.
Wir dürfen einfach immer neugieriger werden.

Die Stangenschlange: Abwechslung und GymnastizierungWer sagt, dass Stangentraining immer nur geradeaus gehen muss? Die S...
14/10/2026

Die Stangenschlange: Abwechslung und Gymnastizierung

Wer sagt, dass Stangentraining immer nur geradeaus gehen muss? Die Stangenschlange ist die ideale Übung für den Winter oder um frischen Wind in die Bodenarbeit oder das Reiten zu bringen.

Warum ist die Übung so wertvoll?
Die Stangenschlange fordert und fördert dein Pferd auf mehreren Ebenen: Biegung und Stellung: Durch die ständigen Handwechsel muss sich das Pferd abwechselnd nach links und rechts biegen. Koordination und Trittsicherheit: Das Pferd muss genau hinschauen, wo es seine Hufe setzt, was die Konzentration und das Körperbewusstsein stärkt. Aktivierung der Hinterhand: Das präzise Treten über die Stangen in der Kurve bringt das Pferd dazu, mit den Hinterbeinen besser unter den Schwerpunkt zu fußen. Aufmerksamkeit: Da sich die Richtung ständig ändert, bleibt das Pferd voll fokussiert auf deine Signale.

‼️ Achte beim Führen/Reiten genau darauf, immer die Stangenmitte anzupeilen. Präzision geht hier vor Schnelligkeit!

Die Illusion der Perfektion in der ReitereiIn der Theorie existieren Ideale: Die perfekte Anlehnung, der makellose Sitz,...
12/10/2026

Die Illusion der Perfektion in der Reiterei

In der Theorie existieren Ideale: Die perfekte Anlehnung, der makellose Sitz, die zentimetergenaue Lektion. In der Praxis zeigt sich jedoch eine andere Realität: Absolute Perfektion ist beim Reiten unmöglich zu erreichen!
Da das Reiten auf der Interaktion zweier lebendiger Organismen basiert, spielen zu viele dynamische Variablen zusammen: Das Lebewesen Pferd: Pferde unterliegen – genau wie Menschen – tagesformabhängigen Schwankungen: Umwelt, Fütterung, Haltung, Unwohlsein oder Schmerzen, mentale Ablenkung. Ein biologisches System lässt sich nicht wie eine Maschine programmieren. Der Faktor Mensch: Kein Reiter sitzt an jedem Tag absolut symmetrisch oder gibt Hilfen in jeder Sekunde vollkommen fehlerfrei. Und vor allem: Kein Reiter fühlt sich an jedem Tag genau gleich. Die Natur der Bewegung: Reiten ist eine ständige Balancekorrektur. Was in einer Sekunde passend erscheint, erfordert in der nächsten bereits eine neue Idee.

Das starre Streben nach einem unerreichbaren Ideal führt in der Praxis oft zu Frustration, Leistungsdruck und im schlimmsten Fall zu erzwungenen Haltungen beim Pferd.
Sinnvoller als die Suche nach Perfektion wäre das Streben nach Fortschritt und Harmonie. Fehler sind dabei keine Misserfolge, sondern notwendiges Feedback in einem lebenslangen Lernprozess.

Keine Lust mehr auf langweiliges Kreise reiten oder longieren?Der Stangenfächer ist einfach eine super Sache für mehr Bi...
11/10/2026

Keine Lust mehr auf langweiliges Kreise reiten oder longieren?
Der Stangenfächer ist einfach eine super Sache für mehr Biegung und Balance – mit oder ohne Reiter. Er trainiert nicht nur den Takt und die Rückentätigkeit, sondern fordert den gesamten Körper des Pferdes.

Das bringt der Stangenfächer:
• Bessere Balance: Die innere Schulter wird freier, der Rumpf angehoben.
• Gleichmässige Gymnastizierung: Gelenke und Muskeln werden ohne Druck trainiert.
• Mentale Fitness: Schult die Koordination, Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für die Beine.

Es macht Sinn nach 3-4 Durchgängen immer die Hand zu wechseln. Das Pferd soll das Tempo selber bestimmen können. Die Abstände und Höhen kann man individuell anpassen/verändern. Und viel Loben nicht vergessen 🙌🏻😇.

08/10/2026

Immer wieder FASZInierend 🤓

Zwei Welten, eine Einheit: Kampfkunst trifft auf Reiten! 🥋🐎Auf den ersten Blick wirken sie völlig unterschiedlich – auf ...
07/10/2026

Zwei Welten, eine Einheit: Kampfkunst trifft auf Reiten! 🥋🐎

Auf den ersten Blick wirken sie völlig unterschiedlich – auf der einen Seite die kraftvollen Bewegungen der Kampfkunst, auf der anderen Seite die präzise Hilfengebung beim Reiten. Doch wer beides kombiniert, merkt: Sie ergänzen sich perfekt!

Warum diese Kombination ein absoluter Gamechanger ist:
• Fokus & Präsenz: Sowohl im Dojo als auch im Sattel entscheidet die innere Ruhe. Wer seine Emotionen kontrolliert, führt auch sein Pferd mit feineren Signalen.
• Körperbeherrschung: Die starke Mitte und Balance aus der Kampfkunst geben dir den stabilen, aber losgelassenen Sitz beim Reiten.
• Respekt & Achtsamkeit: Kampfkunst lehrt uns Respekt vor dem Gegenüber – genau diese empathische Haltung stärkt die Partnerschaft mit dem Pferd.

Auch im nächsten Jahr dürfen wir wieder an fünf Wochenenden unsere Reiterei mit Hilfe der Kampfkünste verfeinern - und das mit einem wahren Meister seines Fachs.
Interesse? Mach mir eine PN ✨

Was man mit den Händen nicht macht ist manipulieren. Man stellt nicht die Kopf-Hals-Position damit ein, man biegt nicht,...
06/10/2026

Was man mit den Händen nicht macht ist manipulieren. Man stellt nicht die Kopf-Hals-Position damit ein, man biegt nicht, und im Laufe der Ausbildung von Reiter und Pferd lenkt oder bremst man auch nicht mehr über den Zügel.
Anlehnung entsteht durch die richtige Haltung der Wirbelsäule im Pferd und diese entsteht durch Ausbildung von Pferd und Reiter.
Das Anheben von Rumpf und Halsbasis wird nicht mit der Hand getan, weil das biomechanisch einfach nicht möglich ist. Wir stellen auch das Genick mit der Hand nicht an die höchste Stelle oder ziehen den Kopf in die Tiefe.
Die Hände sind also nicht deine primären Problemlöser! Die Kopf-Hals-Position des Pferdes ergibt sich aus der Balance - oder eben der (noch) fehlenden Balance.

06/10/2026

❗️

Release – der unterschätzte Teil der Hilfen„Bleib dran, jetzt hast du ihn. Nicht wieder loslassen sonst verlierst du ihn...
05/10/2026

Release – der unterschätzte Teil der Hilfen

„Bleib dran, jetzt hast du ihn. Nicht wieder loslassen sonst verlierst du ihn wieder!“ Was klingt wie die erfolgreiche Teilnahme an einem Schatzsuchwettbewerb ist oft im Reitunterricht zu hören. Gemeint ist das Aufrechterhalten der Anlehnung oder der Beizäumung. Gerne wird der Reiter hierbei fest in den Armen, um nur ja nicht „das Pferd“ zu verlieren.

Dem Nachgeben wird sehr oft wenig bis gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Weder beim Reiten noch bei der Arbeit vom Boden aus. Das Nachgeben (engl. Release) ist jedoch das wichtigste Mittel um dem Pferd etwas zu lehren bzw. ihm verständlich zu machen, dass es richtig auf eine Hilfe reagiert hat. Dabei spielt es keine Rolle ob das mit einem Gebiss, einem Kappzaum oder Knotenhalfter passiert. Kein Leckerli oder Lob mit der Stimme kann dem Pferd so gut vermitteln, dass es richtig reagiert hat, wie ein unmittelbarer Release nach einer guten Reaktion auf die Hilfe.

Von Sabine Ellinger

Adresse

Harzerhof 1
Hitzkirch
6289

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
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