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Deutsch- Albanischkurse | Kurse të gjuhës gjermane dhe shqipe | HSK - Albanisch
24/07/2026
Jeton në Bern apo në rrethinë dhe dëshiron të mësosh gjermanisht?
Atëherë ky kurs është zgjedhja e duhur për ty!
Kursi i gjermanishtes A1 (1/3) është krijuar për të gjithë ata që flasin shqip dhe dëshirojnë të fillojnë mësimin e gjermanishtes nga niveli A1.
Mësimi zhvillohet 3 herë në javë, me shpjegime në shqip, për ta bërë procesin e të mësuarit sa më të lehtë dhe efikas.
Kursi mbahet në Bern – Welle 7.
Vendet janë të kufizuara, ndaj regjistrohu me kohë dhe siguro vendin tënd.
Për më shumë informata ose për t'u regjistruar, skano kodin QR ose na kontakto.
10/07/2026
Zwei Tage, die mich bewegt haben – im wahrsten Sinne des Wortes.
Am 26. und 27. Juni war ich an der Universität Freiburg, an der 11. Gesamtschweizerischen Tagung für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer, unter dem Motto «DaF/DaZ bewegt. Wen? Wie? Wozu?» – mit Plenarvorträgen, Workshops, einer Podiumsdiskussion und viel Raum für Austausch.
Dr. Naomi Shafer nahm uns auf eine Zeitreise mit – von den ersten Deutschkursen im Venedig des 15. Jahrhunderts bis zur KI-gestützten Unterrichtspraxis von heute. DaF/DaZ hat eine lange Geschichte, und sie ist längst nicht zu Ende geschrieben.
Prof. Dr. Sara Hägi-Mead sprach über dialogisches Lernen – und hat mich als Kursleiterin direkt angesprochen. Unterricht ist kein Monolog. Lernen entsteht im Dialog. Klingt einfach. Ist es aber nicht.
In den Workshops gab es viel zu entdecken. Katja Felder stellte ihre Bachelorarbeit zur Ermittlung individueller Sprachbedürfnisse auf A1-Niveau vor. Yuliya Pyvovar, Olha Hamidova und Cristina Kaiser zeigten, wie sich mit KI-gestützten Tools massgeschneiderte Materialien für den berufsbezogenen Deutschunterricht erstellen lassen. Mit Yuliya habe ich danach noch länger weitergesprochen – ein Austausch, der mir noch lange nachgehen wird.
Prof. Dr. Thomas Studer schloss mit einem Vortrag über Translanguaging. Ich musste an meine eigenen Kursteilnehmenden denken: Sie sprechen Albanisch, Türkisch, Arabisch, Tamil, Dari, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und mehr. Ein sprachliches Repertoire, das eine Ressource ist, kein Hindernis.
Ein Satz von Boaventura de Sousa Santos ist mir seither geblieben:
«There is no global social justice without global cognitive justice.»
Am meisten mitgenommen habe ich aus einem stundenlangen Gespräch zu dritt, mit Irène Zingg und Agnieszka Podwórna MA – über unseren Alltag als DaZ- und HSK-Lehrpersonen. Solche Begegnungen abseits des Programms sind oft das Herzstück einer Tagung.
Ein herzliches Dankeschön auch an Frau Linda Dommarco: Sie hat mir bei offenen Fragen weitergeholfen und mir ermöglicht, während der Tagung einen Raum zu nutzen, um meine Online-Deutschkurse von Freiburg aus weiterzuführen.
Integration gelingt nicht durch Assimilation. Sie beginnt mit Anerkennung.
Ob als Kursleiterin für Deutsch und Albanisch bei der Klubschule Migros - Ecole-club Migros - Scuola Club Migros, als HSK-Lehrperson bei der Albanischen Schule in der Schweiz (LAPSH), als Schlüsselperson bei
Migram/ Berner Gesundheit - Santé bernoise oder als Vorsitzende des Frauenforums Albakult Bern: In all diesen Rollen geht es im Kern um dasselbe – Menschen begleiten, in der Schweiz anzukommen, ohne ihre Sprache, Identität und Wurzeln zurücklassen zu müssen.
16/06/2026
Ein fachlich anspruchsvoller und zugleich sehr bereichernder Weiterbildungstag im Rahmen unserer Tätigkeit als Schlüsselpersonen bei MIGRAM und der Berner Gesundheit.
Der Input von Nina Ramseier (gggfon) hat eindrücklich verdeutlicht, dass Diskriminierung selten zufällig entsteht. Sie entwickelt sich häufig durch das Zusammenspiel von Vorurteilen, verfestigten Bildern, gesellschaftlichen Strukturen und ungleichen Zugängen zu Informationen und Ressourcen. Besonders wertvoll war die vertiefte Auseinandersetzung mit Themen wie Privilegien, strukturellem und institutionellem Rassismus, sozialer Ungleichheit sowie den Mechanismen von Ausgrenzung und Radikalisierung.
Dabei wurde erneut sichtbar, wie stark Faktoren wie Herkunft, Sprache, Bildung, Einkommen, Gesundheit und persönliche Lebenserfahrungen die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen beeinflussen. Diese Erkenntnis macht deutlich, wie wichtig eine offene, respektvolle und chancengerechte Gesellschaft ist – und wie entscheidend der Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven bleibt.
Als Schlüsselperson für die albanischsprachige Bevölkerung im Kanton Bern sehe ich darin eine besondere Verantwortung. Unsere Aufgabe geht weit über die reine Informationsvermittlung hinaus:
Wir schaffen Orientierung, stärken Vertrauen und fördern den konstruktiven Austausch zwischen der Bevölkerung, Fachstellen und Institutionen. Gerade in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft sind gegenseitiges Verständnis, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit wichtige Grundlagen für Zusammenhalt und Prävention.
Ein besonderer Dank gilt Rosanna Kläy-Maurer, Programmleiterin MIGRAM, für ihre aussergewöhnliche Unterstützung, ihre Professionalität und ihre stets lösungsorientierte Begleitung. Ihr Engagement stärkt uns Schlüsselpersonen in unserer täglichen Arbeit und schafft wichtige Voraussetzungen dafür, dass Integration, Prävention und gesellschaftlicher Zusammenhalt nachhaltig gefördert werden können. Ihr Einsatz zeigt eindrücklich, wie wertvoll verlässliche Zusammenarbeit und starke Netzwerke für das Gelingen dieser wichtigen Arbeit sind.
Herzlichen Dank an Nina Ramseier, Rosanna Kläy-Maurer und alle Beteiligten für den wertvollen Austausch. Solche Weiterbildungen vermitteln nicht nur Wissen. Sie fördern Reflexion, stärken Verantwortung und ermutigen dazu, aktiv Brücken zu bauen – für mehr Verständnis, Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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08/06/2026
Ein inspirierender Tag an der Innovation & Leadership Conference 2026 in Bern.
Spannende Impulse zu Leadership, Innovation, Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Gesundheit – und wertvolle Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Fachbereichen.
Besonders bewegt hat mich, so viele erfolgreiche Persönlichkeiten mit albanischen Wurzeln auf einer gemeinsamen Plattform zu erleben. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Bildung, Engagement und gelebte Integration Menschen befähigen, Verantwortung zu übernehmen, Brücken zwischen Kulturen zu bauen und einen wertvollen Beitrag für die Schweiz und die Gesellschaft zu leisten. Solche Vorbilder geben der nächsten Generation Orientierung und Mut.
Als Kursleiterin, HSK-Lehrperson, Schlüsselperson, Motivationstrainerin sowie Vorsitzende des Frauenforums AlbaKult begleite ich täglich Menschen auf ihrem Weg der Integration. Tage wie dieser bestätigen mir immer wieder, wie viel möglich ist, wenn Chancen genutzt und weitergegeben werden.
Mein herzlicher Dank gilt den Organisatoren, den Referierenden, den Moderierenden, Albinfo sowie allen Beteiligten für die professionelle Durchführung, die inspirierende Atmosphäre und die herzliche Gastfreundschaft.
Fortschritt entsteht dort, wo Wissen geteilt und Chancen weitergegeben werden.
01/06/2026
Heute war der letzte Kurstag «Mit Erfahrung begleiten» für Peers aus Bern, Biel und Neuenburg an der Berner Fachhochschule!
Gemeinsam haben wir unsere Rolle als Schlüsselperson / Peer in unseren sozialen Organisationen reflektiert und darüber gesprochen, was zielführende Begleitung im Alltag bedeutet, welche Voraussetzungen nötig sind und auf welche Risiken zu achten sind.
Mir gefiel besonders der Austausch – nicht nur mit Personen mit Migrationshintergrund, sondern auch mit Menschen, die Erfahrungen mit der Sozialhilfe, mit dem Leben auf der Strasse oder in der Forschung gemacht haben. Genau diese unterschiedlichen Erfahrungen machen Peer-Arbeit so wertvoll.
Es geht nicht darum, Menschen zu sagen, wie sie leben sollen. Es geht darum, zuzuhören, Vertrauen aufzubauen, Orientierung zu geben und Menschen mit ihrem eigenen Wissen und ihren eigenen Entscheidungen zu stärken.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie viel eine einzige Information oder eine offene Tür im Leben verändern kann. Heute darf ich meine eigenen Erfahrungen nutzen, um andere Menschen zu begleiten, zu stärken und neue Möglichkeiten aufzuzeigen.
Ich freue mich auf den nächsten Reflexionstreffen und bin dankbar, Teil dieses wertvollen Netzwerks und dieser wichtigen Arbeit zu sein.
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