20/06/2025
Die Probleme sind alle bekannt - zahlreich und mit vielen Vorschlägen sowohl an die Bildungsstadträtin Bettina Emmerling als auch and die Bildungsdirektion Wien herangetragen.
Wir konnten bisher weder ehrliches Verständnis noch irgendwelche Verbesserungen erfahren. Es ist traurig für die Lehrkräfte und Eltern, aber am meisten für die vielen betroffenen Kindern.
Danke BESSERE SCHULE JETZT für die Veröffentlichung dieses Artikels, und besonders auch der Lehrerin die ihre Gedanken - die von so vielen Kolleginnen und Kollegen geteilt werden - hier so gut niederschrieb!
Warum Lehrer:innen aufhören. – BESSERE SCHULE JETZT!
Warum Lehrer:innen aufhören. 19. Juni 2025 von angie Dieser Text ist ein offener Brief einer Wiener Volksschullehrerin, die aus Idealismus in ihren ursprünglichen Beruf als Lehrerin zurückgekehrt war, nach zwei Jahren nun aber wieder kündigt. Wir durften sie in ihrer Klasse besuchen und fanden a...
30/04/2025
Danke an den Österreichischer Behindertenrat für diesen Kommentar. Inklusion ist in der Politik eine leere Worthülse, die gut klingt. Und auch gesellschaftlich ist noch viel zu tun. Denn es kämpfen immer nur die Betroffenen für Inklusion, weil (noch?) nicht erkannt wird, dass wir alle davon profitieren würden.....
Der Wiener Gemeinderat hat am 26. März 2025 mit breiter Mehrheit beschlossen, private Fördergruppen für Kinder mit Behinderungen zu unterstützen. In diesen sogenannten heilpädagogischen Gruppen werden nur Kinder mit Behinderungen betreut. Das ist ähnlich wie Sonderschulklassen, aber im Kindergartenbereich.
Die Stadt Wien stellt dafür 3 Millionen Euro Steuergeld bereit. Zwischen 1. April 2025 und 31. Dezember 2026 können private Träger Fördergeld beantragen, um solche Gruppen neu zu gründen oder auszustatten. Offiziell heißt es, man wolle damit das Angebot für Kinder mit Behinderungen verbessern. Tatsächlich aber bedeutet es, dass Kinder mit Behinderungen trotz des Menschenrechts auf inklusive Bildung von Anfang an getrennt werden. Das steht im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention, die allen Kindern gemeinsame Bildung zusichert. Kinder mit Behinderungen haben so weniger Chancen auf chancengleiche Bildung und echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Dabei würden alle Kinder davon profitieren, wenn sie gemeinsam aufwachsen und Behinderung als Teil von menschlicher Vielfalt als normal erleben könnten. Obwohl Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention schon vor 17 Jahren unterschrieben hat, scheint Inklusion in der Politik noch immer nicht richtig verstanden zu werden. SPÖ-Gemeinderat Marcus Gremel nennt den Beschluss einen „Freudentag für die Elementarbildung“ sowie einem „Grundstein für mehr Chancengerechtigkeit“, und Bettina Emmerling von den NEOS spricht von einem „Schritt zu mehr Inklusion und Chancengerechtigkeit“.
In Wirklichkeit schafft dieser Beschluss aber keine Chancengerechtigkeit. Für echte Chancengerechtigkeit und Inklusion bräuchte es stattdessen genug Geld und Personal, damit Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam aufwachsen und lernen können.
26/04/2025
Angesichts der morgigen Wahl! 🗳
Wenn Politik und Realität dermaßen weit auseinander liegen, dann müssen Politiker:innen auch mit folgenden Emails rechnen😤📧
Ob es hierauf Reaktionen seitens der Politik gibt, darüber halten wir euch am Laufenden ;-)
NEOS Wien Bettina Emmerling Christoph Wiederkehr
Mutter an Bildungsstadträtin: „Bildungsversagen mit Ansage“ - Plan für inklusive Bildung
"Es ist ein Verrat an all dem, was gerade Sie im Bildungsbereich immer eingefordert haben: Transparenz, Schulautonomie, Mitsprache, Inklusion, Reformmut. All das fehlt. Komplett."
13/04/2025
Italien wurde auch von unseren Eltern schon einige Male als Vorbild für Inklusion im Schulbereich erwähnt. Die Zeit im Bild brachte gestern einen sehenswerten Beitrag darüber.
💬"Organisationen wie die Lebenshilfe Österreich wollen weg von der Zweigleisigkeit: 'Je länger wir ein teures Sonderschulsystem neben einem schlecht umgesetzten inklusiven Schulsystem fahren, desto mehr steigt die Frustration vieler Kinder. Und in dem Sinne ist Österreich ein echtes Entwicklungsland.'"
Ja, das unterstreichen wir Eltern vollinhaltlich!!! 😢
Also, lieber Christoph Wiederkehr, liebe NEOS Wien - ganz ehrlich: warum geht es bei uns in die falsche Richtung?
Inklusion in Schulen: Vorbild Italien - ZIB 1 vom 12.04.2025 - ORF ON
11/04/2025
Wir freuen uns sehr über das wirklich tolle Medienecho 💪📰👍 MeinBezirk Wien berichtet über die "Causa Lernwerkstatt Wien West" seit Beginn an - und jetzt auch mit dem Nachbericht zu unserer gestrigen Demonstration!
Lernwerkstatt: 230 Menschen bei Demo gegen Hernalser Schulumsiedelung - Hernals
Die Umsiedelung der inklusiven Volksschule Lernwerkstatt Wien West von Hernals nach Ottakring wird von den Eltern weiterhin scharf kritisiert. Um der Frustration Ausdruck zu verleihen, wurde nun demonstriert.
11/04/2025
Und ein großes Dankeschön an die Kronenzeitung die auch von unserer Demonstration berichtet haben - in Wort & Bild 📺📰
Kinder kämpfen gegen das Aus für die Lernwerkstatt
Am Donnerstag war der Minoritenplatz in Wien Schauplatz einer kraftvollen Protestaktion: Eltern, Kinder, Großeltern und engagierte Pädagog:innen – ...
11/04/2025
Auch die Medien berichten 📰
Der Standard: Bildungsinitiative demonstriert am Donnerstag vor Ministerium
https://www.derstandard.at/story/3000000265181/bildungsinitiative-demonstriert-am-donnerstag-vor-ministerium
"Während in Neos-Statements von 'die beste Schule ist jene ums Eck', dem Ausbau von Mehrstufenklassen, mehr Autonomie und Kompetenzen für Schulleitungen und Transparenz gesprochen wird, erleben wir hier genau das Gegenteil", fasst es ein Vater im STANDARD-Gespräch zusammen. Man wolle daher gemeinsam ein Zeichen setzen für echte Inklusion und Teilhabe.
Bildungsinitiative demonstriert am Donnerstag vor Ministerium
Die Verlegung einer Hernalser Schule sorgt weiterhin für Empörung unter Eltern und Lehrkräften. Ein Klärungsgespräch ging nach hinten los
11/04/2025
Vielen Dank an Schule brennt für's Mitmachen gestern am Minoritenplatz 💪 ❤️ - und für das Lautwerden für eine verantwortungsvolle Bildungspolitik, die nachvollziehbare und transparente Entscheidungen trifft, anstelle von kurzfristigen Notfall-Lösungen.
11/04/2025
DANKE an rund 230 Menschen für das Fordern einer verantwortungsvollen Bildungspolitik und echter Inklusion! 🙌🧡
Wir sind so happy und überwältigt! 🤩
So viele Eltern, Kinder, Omas, Opas, Pädagog:innen und Unterstützer:innen haben sich gestern vor dem Bildungsministerium versammelt, um klarzumachen:
Inklusive Bildung ist ein Recht und keine Verhandlungsmasse. Und funktionierende Schule abzubauen, ist wohl nie eine wirklich gute und nachhaltige Lösung!
Es wurde gesprochen, gelacht, gespielt und vor allem: einander zugehört.
Wir danken allen, die dabei waren – für eure Präsenz, eure Schilder, eure Stimmen.
Eure Teilnahme zeigt, wie viele Menschen das Thema bewegt – und wie relevant es ist!
Einen Nachbericht gibt es hier:
👉 www.inklusivebildung.at