Beatrix · Wellbeing-Mentorin und Wegbegleiterin für Frauen

Beatrix · Wellbeing-Mentorin und Wegbegleiterin für Frauen

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Ich begleite Frauen in der Lebensmitte dabei, zu sich selbst zurückzufinden – und mentale Balance und innere Integrität wiederherzustellen.

16/06/2026

Was war gestern dein letzter Gedanke, bevor du eingeschlafen bist?

Bei vielen von uns sind genau diese letzten Minuten die lautesten. Der Körper liegt endlich, das Licht ist aus — und der Kopf legt erst richtig los. Das Gespräch von heute Nachmittag. Die Mail, die noch offen ist. Das leise „ich hätte…”. Genau dann, wenn wir eigentlich loslassen wollten.

Was mir mit der Zeit klar geworden ist: Es geht nicht darum, die Gedanken wegzudrücken. Das funktioniert ohnehin nicht. Es geht darum, mit welchen Sätzen wir den Tag beenden. Denn die letzten Worte, die wir an uns selbst richten, nimmt der Kopf mit in die Nacht.

Ich habe ein paar Sätze, die ich mir selbst sage, wenn das Karussell anspringt. Keine großen Affirmationen — eher leise Erinnerungen:

– Heute habe ich mein Bestes gegeben.
– Das muss ich jetzt nicht lösen.
– Morgen wird ein guter Tag.
– Es ist okay, wenn gerade alles zu viel ist.
– Ich erlaube mir zu schlafen.
– Ich komme damit zurecht — so wie mit allem bisher.
– Jetzt ist meine Zeit zu ruhen.

Sie ändern nicht die Welt. Aber sie ändern den Ton, in dem ich einschlafe. Und das ist mehr, als es klingt.
Was sagst du dir selbst, bevor du das Licht ausmachst?

11/06/2026

„Ich funktioniere nur noch — aber ich lebe nicht mehr.“

Diesen Satz habe ich in vielen Variationen gehört — und ich kenne ihn aus meiner eigenen Geschichte. Nach außen läuft alles: Beruf, Alltag, die wichtigen Dinge. Aber irgendwo darunter ist dieses Gefühl: leer. Müde auf eine Art, die sich mit einem Wochenende nicht wegschütteln lässt. Für alle da — nur nicht für sich selbst.

Das ist kein Undankbarsein. Es hat einen Namen: Burn-On. Anders als beim klassischen Burnout bricht die Leistung nicht ein — du funktionierst weiter, lieferst, bist verlässlich. Und genau das macht es so tückisch: Es gibt keinen Zusammenbruch, der als Signal wirkt. Nur dieses anhaltende, leise Gefühl von Leere.

Wenn du dich darin erkennst: Du bist nicht schwach und nicht undankbar. Du läufst auf Reserve — und dein System zeigt es dir. Burn-On ist nicht das letzte Kapitel. Es ist ein Signal, und es gibt einen Weg zurück.

Im Blog erkläre ich, woran du Burn-On erkennst, wie es sich von Burnout unterscheidet und was wirklich hilft. Link in Bio. Kennst du dieses „Ich funktioniere nur noch“-Gefühl?

10/06/2026

Heute geht’s nicht.“ Diesen Satz denke ich an manchen Morgen schon beim Aufwachen — bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Keine Energie, keine Motivation, keine Lust.

Wir behandeln Motivation wie etwas Magisches. Als dürften wir erst dann anfangen, wenn wir uns „bereit“ und motiviert fühlen. Aber so funktioniert es nicht. Motivation kommt selten von allein — und wenn du auf sie wartest, kann das Warten ewig dauern.

Was mir an solchen Tagen hilft: ein langsamer Morgen — und dann fange ich einfach an. Nicht großartig, nicht perfekt. Nur so weit, wie meine Energie an dem Tag reicht. Ich denke nicht lange nach, ich warte nicht auf das richtige Gefühl. Ich setze mich hin und beginne.

Und hier ist das Schöne: Die Forschung gibt dieser Reihenfolge recht. In der Psychologie heißt das Prinzip „Behavioral Activation“ — eines der am besten untersuchten Werkzeuge gegen Antriebslosigkeit und gedrückte Stimmung. Der Kern: Die Motivation folgt der Handlung, nicht umgekehrt. Sobald du den ersten Schritt machst, schüttet dein Gehirn Dopamin aus — den Stoff, der das „Los geht’s“-Signal verstärkt. Du erschaffst die Motivation also durch das Tun, auf das du gewartet hast.

Es ist wie beim Laufen oder beim Wandern. Du musst dich nicht in Stimmung bringen, du musst keinen Berg an Motivation finden. Du hast nur eine Aufgabe: einen Fuß vor den anderen setzen. Und wiederholen. Der Rest kommt von selbst, sobald du in Bewegung bist.

Das nimmt den Druck raus. Du musst dich nicht „bereit“ fühlen. Du darfst klein anfangen, müde anfangen, lustlos anfangen — und merken, wie der Schwung kommt, während du gehst.

Wartest du auch manchmal auf die Motivation, die nicht kommt? Was ist die eine kleine Sache, mit der du an einem schweren Morgen einfach anfängst?

09/06/2026

„Ich kann einfach nicht abschalten.“

Diesen Satz höre ich oft — und meistens kommt er abends. Der Tag ist vorbei, du sitzt endlich, und im Kopf läuft trotzdem alles weiter: die To-do-Liste, das Gespräch von heute Nachmittag, das, was morgen ansteht. Der Körper hat Feierabend, der Kopf nicht.

Und das ist das Frustrierende daran: Du kannst dich nicht in die Ruhe denken. Je mehr du dir vornimmst, jetzt endlich runterzukommen, desto wacher wird der Kopf.

Was mir geholfen hat — und was die Forschung bestätigt: Der Weg aus dem Gedankenkarussell führt oft nicht über den Kopf, sondern über die Hände. Eine Studie der Drexel University hat gezeigt, dass bei rund drei Vierteln der Menschen das Stresshormon Cortisol messbar sinkt, wenn sie nur 45 Minuten lang etwas mit den Händen gestalten. Kneten, zeichnen, formen — ganz egal, ob es schön wird.

Der Grund ist einfach: Wenn die Hände beschäftigt sind, verlangsamt sich die Atmung, und die Aufmerksamkeit wandert vom Grübeln zurück in den Moment. Der Kopf wird still — nicht weil du es dir befiehlst, sondern weil etwas anderes seinen Platz einnimmt.

Du brauchst dafür kein Talent und keinen freien Abend. Zehn Minuten reichen. Es geht nicht um das Ergebnis, sondern um das Tun.

Wann hast du zuletzt etwas nur mit den Händen gemacht — ohne Ziel, ohne dass es jemand sehen sollte? Ich bin neugierig: Was beruhigt deinen Kopf, wenn er abends nicht aufhören will?

👉🏻 Mehr dazu, warum Gestalten dein Nervensystem beruhigt, habe ich heute im Blog geschrieben — Link in Bio.

08/06/2026

Ich priorisiere meinen Schlaf. Außer wenn Karaoke im Spiel ist.

Wir waren am Wochenende in Kirchberg in Tirol — ein guter Bekannter hat seinen 50er gefeiert, in einer Hütte in den Bergen, Feier ab 14 Uhr. Ich habe mich im Vorhinein ehrlich gefreut, und zwar aus einem sehr konkreten Grund: Party um 14 Uhr bedeutet, ich bin um 22 Uhr im Bett. Meinen Schlaf versuche ich immer zu priorisieren — das wisst ihr ja.

Gespoilert: Es ist nicht so gelaufen. Es wurde die vielleicht schönste Party seit Jahren — mit Gesprächen, die man so schnell nicht vergisst, Lachen bis der Bauch wehtut, einem Quizspiel, das völlig außer Kontrolle geraten ist, gemeinsamem Singen und Tanz. Der Abend hat uns einfach mitgenommen, und ich habe irgendwann aufgehört zu schauen, wie spät es ist.

Fazit: Manchmal müssen wir unsere starren Vorstellungen loslassen, damit ein Abend uns wirklich füllen kann. Guter Schlaf entsteht nicht nur durch frühe Uhrzeiten — manchmal auch durch Abende, die die Seele aufladen.

Wann habt ihr zuletzt einen Abend einfach laufen lassen — und was ist daraus geworden?

06/06/2026

Afrobeat Spinning Class, 8 Uhr morgens, alle im Raum im Rhythmus — und plötzlich dieser Satz. Ich musste kurz aus dem Tritt kommen. Nicht weil er neu war. Sondern weil ich gemerkt habe, wie selten ich ihn wirklich so meine: als aktive Entscheidung, nicht als Gefühl, das ich abwarte.

Wie viele Frauen in der Lebensmitte — und ich gehöre dazu — haben gelernt, ihr Wohlbefinden von äußeren Bedingungen abhängig zu machen. Wenn alles erledigt ist, darf ich glücklich sein. Wenn die anderen okay sind, darf ich entspannen. Wenn der Plan aufgeht, darf ich mich gut fühlen. Aber so funktioniert innere Balance nicht. Das habe ich selbst erfahren.

Glück ist keine Emotion, die kommt und geht — es ist eine Haltung. Eine tägliche Entscheidung. Kein “positives Denken” und auch kein “alles ist gut”. Sondern: Ich bin okay mit meinem Leben, so wie es ist. Und ich gestalte es aktiv in die Richtung, die sich stimmig anfühlt. Das ist für mich ein gelungenes Leben — nicht Perfektion, sondern Ausrichtung.

Glück bedeutet nicht, dass keine Probleme da sind. Es bedeutet, trotzdem okay mit dem eigenen Leben zu sein.

04/06/2026

Nichtstun ist keine Schwäche. Es ist eine Kompetenz. Und für die meisten Frauen, die ich kenne, ist es auch die schwerste Übung überhaupt.

Weil irgendwo tief drin sitzt die Überzeugung: Ich darf nur ruhen, wenn ich fertig bin. Aber fertig wird man nie. Das wissen wir alle. Und trotzdem warten wir — auf den richtigen Moment, auf das Ende der Liste, auf die Erlaubnis, die niemand ausstellt außer wir selbst.

Dieses lange Wochenende ist vielleicht die beste Gelegenheit, damit aufzuhören. Nicht weil du es verdient hast — sondern einfach weil es dir guttut. Das reicht als Grund.

Was tust du heute Schönes? (Auch “Nix” ist eine vollkommen erlaubte Antwort.)

03/06/2026

Heute Abend gehe ich den Ablauf noch einmal durch, denke an die Frauen, die morgen dabei sein werden — und an die, die noch überlegen.

Das leise “Ich brauche das vielleicht gar nicht” — das kenne ich. Und meistens ist es genau dann da, wenn man eigentlich schon spürt: doch, genau das.

Morgen, 4. Juni, 18 Uhr — Endlich wieder schlafen. Drei Techniken, die wir live gemeinsam machen.

60 Minuten, Zoom. 🔗 Link in der Bio.

Und wenn du nicht kommst — schreib mir trotzdem. Was bewegt dich gerade rund um Schlaf, Energie, das Gefühl, nicht wirklich bei dir zu sein?

02/06/2026

Der Kaffee um 15 Uhr. Der letzte Scroll um 22:47. Das Gespräch, das nie wirklich abgeschlossen wurde. Der Tag, der einfach aufgehört hat — ohne dass wir ihm ein Ende gemacht haben. Das sind keine großen Fehler.

Das sind die Dinge, die wir tun. Und sie tun etwas mit uns — besonders nachts, wenn alles still wird und der Körper Bilanz zieht.

Schlaf ist kein Ein/Aus-Schalter. Er ist das Ergebnis von allem, was davor war. Und genau da setze ich morgen Abend an.

Im Workshop zeige ich dir drei konkrete Techniken, die deinem Nervensystem helfen, den Tag wirklich loszulassen — damit die Nacht wieder dir gehört. Wir machen alles live gemeinsam, du spürst die Wirkung direkt.

Donnerstag, 4. Juni · 18 Uhr · Zoom. 🔗 Link in der Bio — oder schreib mir eine DM.

01/06/2026

Lena liegt im Bett. Körper: erschöpft. Kopf: gerade erst richtig in Fahrt.

Sie hat um 23 Uhr das Licht ausgemacht. Telefon weg. Augen zu. Alles richtig gemacht. Oder doch nicht alles?

Das Telefon war weg — aber der letzte Scroll durch Instagram war um 22:47 Uhr. Der Kaffee war um 15 Uhr, nicht um 14 Uhr. Das Abendessen kam spät. Und der Tag? Der wurde nie wirklich abgeschlossen. Kein Moment, in dem sie bewusst gesagt hat: Jetzt ist er vorbei.

Das sind keine großen Fehler. Das sind die stillen Dinge — die man nicht sieht, weil man sie seit Jahren so macht.

Lena schläft schlecht — seit Monaten. Nicht weil sie faul ist oder es nicht versucht. Sondern weil ihr Nervensystem den Unterschied zwischen Tag und Nacht verlernt hat. Es ist die ganze Zeit auf Empfang. Auf Bereitschaft. Auf Funktionieren.

Und abends, wenn es endlich Ruhe geben dürfte — weiß es nicht mehr, wie das geht.

Es gibt 24 stille Schlafräuber, die genau das verursachen — und die meisten kennen nur zwei oder drei davon. Ich habe einen kostenlosen Test gebaut: 5 Minuten, sofortiges Ergebnis.

🔗 Link in der Bio — kostenlos, anonym, sofort. Oder schreib mir eine DM.

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