08/09/2024
Jonglieren unterstützt sowohl das Lernen als auch die Arbeit!
Jonglieren unterstützt sowohl das Lernen als auch die Arbeit, indem es die Aufmerksamkeit und Konzentration verbessert. Motivation beim Lernen fördert den Wissenserwerb und stärkt die Fähigkeit, Informationen schnell zu verarbeiten, unabhängig davon, wann wir arbeiten.
Es ist wissenschaftlich mehrfach belegt: „Bewegung während des Lernens fördert die Durchblutung im Gehirn, was die Aufmerksamkeit und den Lernerfolg steigert.“ Dies liegt daran, dass die Gehirnbereiche, die für Bewegungskoordination zuständig sind, im Stirnlappen sitzen – also genau dort, wo sich auch das Arbeitsgedächtnis befindet, das die Informationen verarbeitet, auf die wir uns beim Lernen konzentrieren.
Wir haben also die Möglichkeit, aktiv etwas für unsere geistige Gesundheit und damit auch für unseren Körper zu tun. In vielen Bereichen findet das Denken und Lernen durch den Körper statt. Bewegung oder Jonglieren helfen, das Gehirn gesund zu halten. Noch wichtiger: Regelmäßige Bewegung aktiviert die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ unserer Zellen. Sie produzieren ATP (Adenosintriphosphat), den universellen Energieträger für alle Zellen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Verlust gesunder Mitochondrien den Alterungsprozess beschleunigt – Muskeln schwinden, das Gehirn schrumpft, und Gedächtnis sowie Orientierung lassen nach.
Auch wenn Bewegung oder Jonglieren keine Garantie bieten, den Alterungsprozess aufzuhalten oder sich vor Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz zu schützen, gilt dennoch: Regelmäßige Bewegung und/oder Jonglieren ist die effektivste Maßnahme, um das Gehirn vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Dies kann nachweislich helfen oder Linderung verschaffen – und das ganz ohne Medikamente!
Literatur:
Voll, S. & Buuck, S. (kein Datum). Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit durch Bewegung. Wolters Kluwer Deutschland.
Pühse, U. & Ludyga, S. (2015).