08/12/2025
"𝗗𝗲𝗿 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻𝗹𝗲𝗿𝗻𝗲𝗻.“
"𝗚𝗲𝗵 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗿𝗮𝘂𝘀.“
„𝗗𝗲𝗿 𝗴𝗲𝘄𝗼̈𝗵𝗻𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻.“
❌ Nein. Genau davon wird’s oft schlimmer.
Viele Tierschutzhunde kommen mit einem Nervensystem zu uns, das nie die Chance hatte, sich gesund zu entwickeln. Sie leiden nicht unter “schlechter Sozialisierung“, sondern unter Deprivation - einem Mangel an Erfahrungen, der das Nervensystem verändert.
Zu wenig Reize.
Zu wenig Sicherheit.
Zu wenig Erfahrungen.
Und dann sollen sie plötzlich funktionieren: Alltag, Spaziergänge, Begegnungen, alles kennenlernen. Gut gemeint - aber für viele Tierschutzhunde viel zu viel.
Diese Hunde können nicht einfach „mitlaufen“.
𝗗𝗲𝗽𝗿𝗶𝘃𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗘𝗿𝘇𝗶𝗲𝗵𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗲𝗵𝗹𝗲𝗿.
Es ist ein früher Mangel, der das ganze Leben beeinflussen kann.
Wenn dein Hund schnell gestresst ist, auf Geräusche sehr sensibel reagiert, starkes Aggressions- oder Angstverhalten zeigt, klammert, „wie eingefroren“ wirkt oder draußen kaum ansprechbar ist - dann ist er überfordert. 😵💫
Und es lohnt sich, einen Blick auf die Geschichte deines Hundes zu werfen, um herauszufinden, wie du ihm helfen kannst. Denn bei einem Hund mit Deprivation braucht es 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝟬𝟴𝟭𝟱-𝗧𝗿𝗮𝗶𝗻𝗶𝗻𝗴, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗶𝗻𝗱𝗶𝘃𝗶𝗱𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗕𝗲𝗴𝗹𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴 - abgestimmt auf sein Nervensystem, sein Lebensumfeld und seine Möglichkeiten.
Mehr dazu im Blog 👇🏻
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𝗧𝗶𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇𝗵𝘂𝗻𝗱𝗲 𝗶𝗻𝘀 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗴𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻
Daniela Loibl MBA MSc
▹ Hundeverhaltensberaterin für Angst, Trauma & Deprivation
▹ individuelle Begleitung statt 0815-Training
Dein Tierschutzhund ist ängstlich, aggressiv oder überfordert? Erkenne Deprivation und hilf ihm mit fundiertem Wissen - ohne Druck, in seinem Tempo.