Dass sie jeden Morgen eine Stunde vor den Kindern aufsteht, damit alles läuft,
sie immer nur nebenbei isst,
sie den ganzen Tag versucht, allen Bedürfnissen gerecht zu werden,
sie seit Wochen nur wenige Stunden schläft, weil das Baby zahnt,
sie seit Monaten keine einzige ruhige Minute für sich hatte.
Ein Alltag in dem sie nie zur Ruhe kommt und alles managed, doch Stress nennt sie es nicht. Weil es so „normal“ geworden ist, zu funktionieren.
Genau das begegnet mir bei vielen Patientinnen: Belastungen bleiben (oft jahrelang) unausgesprochen, aber dennoch zeigt sich immer wieder: der Körper hört immer zu. Nicht weil er gegen dich arbeitet, sondern weil er versucht, sich an das anzupassen, was du jeden Tag leistest. Er stellt Energie bereit, hält dich am Laufen und steckt vieles weg - mit all seinen Folgen.
Deshalb wünsch ich mir, dass wir aufhören, all das zu normalisieren und kleinzureden, was dauerhafte Überbelastung für körperliche und mentale Veränderungen mit sich bringt.
Dass wir die Lösung nicht nur auf Einzelpersonen abladen, sondern Rollenbilder, Strukturen und Systeme hinterfragen. Weniger „Du musst halt mehr auf dich schauen“ und mehr „Was macht es grad schwierig für dich das zu tun und was könnten erste Schritte sein?“.
Wenn du gerade nicht weißt, wo du anfangen sollst, bist du hier genau richtig 🙌🏽
Mindful Movement by Felicia
Felicia Altenhofer, BSc
Physiotherapie meets Yoga
Ich zeige dir, wie du wieder mit deinem Körper arbeitest - statt dagegen. Stress & Schmerzen neu verstehen.
Ganzheitliche Physiotipps & Impulse für mehr Bewegung, Ruhe und Körperverständnis.
14/08/2026
Früher dachte ich bei Stressmanagement vor allem an Entspannung, Atemübungen und „positiv denken“. Heute weiß ich, dass ganzheitliches Stressmanagement viel früher beginnt und noch tiefer geht.
Es geht darum, ehrlich hinzuschauen & dabei helfen diese 3 Säulen enorm:
01 Was kann ich konkret tun? (Übungen & Techniken)
02 Wie lebe ich gerade? (Lebensstil)
03 Unter welchen Umständen lebe ich gerade? (Lebensbedingungen)
Denn ja, manchmal helfen Atemübungen und Meditation. Manchmal braucht es mehr Bewegung, eine veränderte Schlafhygiene oder eine bewusstere Ernährung. Manchmal braucht es vor allem einen ehrlichen Blick darauf, was im Alltag gerade einfach zu viel ist.
Und ganz oft vor allem ein neues Verständnis davon, wie all diese Dinge zusammenspielen.
Genau diese ganzheitlichen Perspektive möchte ich auch in die Arbeit mit meinen Patient:innen mitbringen. Nicht noch mehr blinde Selbstoptimierung, sondern mehr Verständnis, was dein gesamtes Körpersystem braucht.
Physiotherapie meets Klinische Psycho-Neuro-Immunologie. Bleib gern hier für mehr davon Felicia Altenhofer | Physiotherapeutin & Yogalehrerin
„Beim Bücken mit rundem Rücken können die Bandscheiben rausspringen.“
„Ich hab die Hüften eines 80-Jährigen.“
„Mit meinen Knien sollte man einfach nicht laufen.“
„Wenn es weh tut, ist sicher was kaputt.“
„Ich muss halt lernen damit zu leben.“
😬🥲 Ich glaub, du kannst dir auch vorstellen, was es langfristig mit dir macht, wenn du solche Sätze immer wieder hörst - oder sie irgendwann selbst über deinen Körper denkst.
Überleg mal: Welche Geschichte erzählst du dir über deinen Körper? Und was macht diese Geschichte mit dem, was du dir zutraust?
Spoiler: Wenn dein Körper in dieser Geschichte vor allem empfindlich, kaputt oder nicht belastbar ist, ist das für deine Genesung eher suboptimal. 🙃
Deshalb geht’s in der Physiotherapie für mich um mehr als um „ein paar Übungen“. Sondern vor allem auch um das, was du dir über deinen Körper erzählst.
Es geht um Selbstwirksamkeit. Darum, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln und an den Dingen teilhaben zu können, die dir im Leben wichtig sind.
Was das ist, ist natürlich superindividuell. Aber eins kann ich dir versichern: Es lohnt sich, limitierende Glaubenssätze über deinen Körper mal auf den Kopf zu stellen und zu hinterfragen. 🙌🏽
Mit neuem Wissen, einem konkreten Plan und Unterstützung ist oft viel mehr möglich, als zu Beginn vielleicht scheint.
Bleib gern hier für mehr davon 😊
06/08/2026
💌 Schick das jemandem, der durch seinen Befund gerade verunsichert ist.
👇🏼
Natürlich haben MRTs in vielen Fällen ihre Berechtigung und können wichtige Hinweise auf strukturelle Veränderungen oder Erkrankungen liefern.
Gleichzeitig können Befunde ohne Aufklärung, was sie bedeuten, auch für Verunsicherung sorgen. Vor allem dann, wenn häufig vorkommende und nicht zwangsläufig schmerzhafte Veränderungen vorschnell als Ursache für Beschwerden interpretiert werden. Und ja, das kommt leider echt häufig vor.
Versuch’s mal so zu betrachten: Dein MRT ist immer nur ein Puzzleteil. In der Physiotherapie wollen wir möglichst das ganze Puzzle verstehen und schauen deshalb nicht nur auf den Befund.
Was hast du?
Wie lebst du gerade?
Was macht das mit dir?
Wie belastet und belastbar ist dein System gerade?
Dein MRT zeigt einen Ausschnitt des Bildes. Aber erst das Gesamtbild hilft uns zu verstehen, welche Faktoren bei deinen Beschwerden eine Rolle spielen und wo wir ansetzen können.
Bleib gern hier für mehr Physiowissen
Felicia Altenhofer | Physiotherapeutin & Yogalehrerin 💪🏼
Wenn es um Stressmanagement, Regulation und Körperwahrnehmung geht, ist Atmung ein ganz wesentlicher Bestandteil und ein superhilfreicher Hebel. 🙌🏽
Doch gerade am Anfang, im akuten Stress oder bei Schmerzen ist es oft gar nicht so leicht, die eigene Atmung bewusst wahrzunehmen, geschweige denn, sie dann auch noch gezielt zu „lenken“.
Wenn du das kennst: Manchmal brauchts einfach etwas Übung und du musst nicht direkt mit einer bestimmten „Atemtechnik“ starten. 😊
Ich beginne mit meinen Patient:innen häufig erst einmal damit, die Atembewegungen wieder spürbar zu machen:
1) den Brustkorb und die Wirbelsäule sanft bewegen
2) die Hände als Orientierung nutzen, durch die Nase sanft und geräuschlos ein/ausatmen und die Bewegung des Brustkorbs (Brustbein, Rippen/Flanken) sowie der Bauchdecke wahrnehmen
Denn bevor wir unsere Atmung bewusst verändern wollen, kann es hilfreich sein, sie erst einmal (in unterschiedlichen Situationen) wieder bewusster wahrzunehmen. Denn auch das kann bereits Vieles ändern. 🙌🏽
Hast du Fragen dazu oder fällt dir das Wahrnehmen deiner Atmung auch manchmal schwer? Schreib’s gern in die Kommentare!
Bleib gerne hier für mehr Physiowissen & ganzheitlich-gedachte Stressregulation 🌿
Hättest du’s gewusst? 👀
Ein Bandscheibenvorfall klingt oft erst einmal beängstigend. Tatsächlich zeigen Untersuchungen aber, dass viele Menschen einen Bandscheibenvorfall haben, ohne überhaupt Beschwerden zu verspüren.
Das bedeutet: Ein MRT-Befund allein erklärt nicht automatisch deine Schmerzen. Entscheidend ist immer, ob der Befund zu deinen Symptomen und der körperlichen Untersuchung passt.
Außerdem heißt ein Bandscheibenvorfall nicht automatisch, dass du bestimmte Bewegungen oder Belastungen nie wieder machen darfst. Welche Belastung sinnvoll ist, hängt von deiner individuellen Situation ab und kann oft Schritt für Schritt wieder aufgebaut werden. Genau daran arbeiten wir gemeinsam in der Physiotherapie. 🙌🏽
Die gute Nachricht: Die meisten Bandscheibenvorfälle können konservativ behandelt werden. Nur ein kleiner Teil muss operiert werden, zum Beispiel bei ausgeprägten neurologischen Ausfällen oder anderen wichtigen Warnzeichen.
💬 Wusstest du die richtige Antwort oder hast du Fragen zu dem Thema? Schreibs in die Kommentare!
Teil das gern mit jemandem, dem das helfen könnte und folg für mehr evidenzbasiertes Physio-Wissen. 🤗
28/07/2026
Kleiner Reminder, dass dein vegetatives Nervensystem nicht deine ständige „Kontrolle“ und aktive Regulation braucht und dass nicht jedes Gefühl sofort „wegreguliert“ werden muss.
Es profitiert oft mehr von einem Alltag, in dem Sicherheit, Unterstützung und Erholung (wieder) möglich sind, als von der perfekten Atemübung.
Denn die Frage ist doch: Machst du bei einer Wunde die nicht gut verheilt, einfach immer wieder einen neuen Verband drauf? Oder schaust du genauer hin und versuchst zu verstehen, warum die Wunde nicht verheilt? 🧐
Wenn wir in der Physiotherapie von einem „ganzheitlichen“ Blick und der Rolle des Nervensystems bei Schmerzen & (Wund)Heilungsprozessen sprechen, ist es daher superwichtig unterschiedliche Realitäten, Lebensstilfaktoren und das „Drumherum“ nicht auszublenden.
Bleib gern hier für mehr davon Felicia Altenhofer | Physiotherapeutin & Yogalehrerin
Viele Beschwerden kommen nicht einfach „aus dem Nichts“: Erschöpfung. Konzentrationsschwierigkeiten. Verspannungen. Schmerzen. Schlafstörungen. Verdauungsbeschwerden. Hautprobleme.
Wenn dann jemand sagt „Das kann mit Stressfaktoren zusammenhängen.“ 🤯 …fühlt sich das oft so an, als würde man sich die Beschwerden einfach einbilden. Aber genau das bedeutet stressbedingt nicht.
Deshalb merk dir Folgendes:
1) Dauerstress kann bestehende Erkrankungen oder Beschwerden verstärken und je nach Situation auch selbst körperliche Symptome hervorrufen.
2) Warum? Weil eine dauerhaft aktivierte Stressreaktion nicht nur deine Gedanken beeinflusst, sondern den ganzen Körper. Denn Nervensystem, Hormonsystem, Stoffwechsel, Immunsystem und ja, auch dein Bewegungsapparat (Muskeln, Sehnen, Knochen, Faszien…) stehen in ständigem Austausch. Diese Ebenen lassen sich nicht voneinander trennen.
3) Das heißt aber nicht, dass alles automatisch „vom Stress“ kommt. Und es heißt auch nicht, dass Symptome nicht ernst genommen oder gründlich abgeklärt werden sollten. Im Gegenteil: Eine sorgfältige medizinische Abklärung sollte immer an erster Stelle stehen. 🙌🏽
4) Es bedeutet aber trotzdem, dass dein Körper immer auf anhaltende Belastungen reagiert und ständig versucht, sich anzupassen. Und ja, diese Reaktionen sind real und nicht eingebildet.
Zum Schluss noch eine gute Nachricht 🥁:
5) Vor allem wenn Befunde unauffällig sind, fehlt oft der nächste Schritt: zu verstehen, wie Dauerstress den Körper auf allen Ebenen beeinflusst und vor allem, wo man ansetzen kann. Bewegung, Atmung, Entspannung, Schlaf, Ernährung, der Umgang mit Belastungen … all das spielt eine wesentliche Rolle. Und auch im Rahmen der Physiotherapie gibt es daher oft viele Einflussmöglichkeiten. 💯
Hier geht’s nicht um den nächsten Nervensystem-Quick-Fix. Sondern darum, deinen Körper besser zu verstehen, damit du langfristig etwas verändern kannst.
22/07/2026
Wieder „hinauszuzoomen“ bedeutet nicht, Schmerzen zu ignorieren. Es geht viel mehr darum, das Leben rund um den Schmerz wieder größer werden zu lassen und den Fokus zu verschieben. 🙌🏽
Oftmals keine einfache Aufgabe, aber eine die sich langfristig lohnt. Und ein Weg, bei dem dich Physiotherapie als auch Yoga mit unterschiedlichen Werkzeugen begleiten können.
Eine Frage, die dir beim Hinauszoomen helfen kann:
Welche Tätigkeiten, Orte, Menschen, Dinge … geben mir ein gutes Gefühl von Sicherheit - und wie kann ich (in kleinen Schritten) mehr Platz dafür in meinem Leben machen?
📩 Meld dich gerne bei mir, wenn du wissen willst, wie das für dich aussehen kann & folg mir für mehr Physiowissen zu den Themen Schmerzen und Stress.
Kleiner Reminder: Du bist mehr als eine Diagnose.
Ein Bildbefund kann erst mal Angst machen oder verunsichern, aber erzählt nie die ganze Geschichte und vor allem nicht, wie es dir im Alltag geht.
Wusstest du, dass viele vollkommen beschwerdefreie Menschen dieselben Veränderungen im MRT oder Röntgenbild haben können? Ein struktureller Befund ist deshalb nicht automatisch die Ursache deiner Schmerzen.
Wenn dir das niemand sagt, bleibt mit einer Diagnose oft nur die Botschaft: „Mit meinem Körper stimmt etwas nicht. Da ist etwas kaputt.“ - und das ist oft das viel größere Problem, das daraus entsteht. Denn genau diese Überzeugung kann beeinflussen, wie du deinen Körper wahrnimmst, wie viel du dir zutraust und sogar, wie du Schmerzen erlebst.
Ganz klar und verständlich ist, dass du Klarheit brauchst und wissen willst, was mit deinem Körper los ist. Aber wenn wir uns ausschließlich auf Bilder und Diagnosen fixieren, verlieren wir häufig den Blick auf das, was wirklich wichtig ist: Was ist das Hauptproblem im Alltag? Was beeinflusst die Schmerzen und wie sind sie möglicherweise entstanden? Wie belastbar ist dein Körper zurzeit und wie kannst du ihn bestmöglich unterstützen?
Genau darüber sollten wir in der Physiotherapie viel häufiger sprechen. Denn wir behandeln keine Diagnosen, sondern Menschen. Und manchmal richtet nicht der Befund den größten Schaden an, sondern die Geschichte, die wir daraus machen.
Hi, ich bin Felicia, Physio & Yogalehrerin. Folg mir gern für mehr Physio- und Körperwissen zu Schmerzen, Stress und ganzheitlicher Gesundheit. 🧠✌🏽
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