Peschetz Zucht- und Lehranstalt St. Walburgen

Peschetz Zucht- und Lehranstalt St. Walburgen Diese Seite dient der Bildung von Imkerinnen und Imkern. Sie soll auch die damalige Kärntner Bienen

Das ehemalige Haupthaus der Zucht und Lehranstalt
29/04/2026

Das ehemalige Haupthaus der Zucht und Lehranstalt

Die Bauarbeiten am Gelände der ehemaligen PESCHETZ Bienenzucht und Lehranstalt in St. Walburgen haben begonnen. ⛏🧱
11/09/2021

Die Bauarbeiten am Gelände der ehemaligen PESCHETZ Bienenzucht und Lehranstalt in St. Walburgen haben begonnen. ⛏🧱

Beobachtung der Waldtrachtentwicklung:Am Verhalten und Aussehen der Ameisen zur Zeit der Himbeerblüte, ziehen wir Rücksc...
13/03/2021

Beobachtung der Waldtrachtentwicklung:

Am Verhalten und Aussehen der Ameisen zur Zeit der Himbeerblüte, ziehen wir Rückschlüsse über die Entwicklung der Honigtauerzeuger. Vom Ameisennest aus wandern die Melkerinnen vom Frühling bis zum Herbst an den Belaufbäumen hinauf bis zum Sitz der Lachnidenkolonien. Je nachdem, wie stark dieser Strom der Ameisen sich verstärkt und wie gefüllt der >>Staatsmagen

Entwicklung der HonigtauerzeugerInsektenordnung der Schnabelkerfe (Rhynchota) beinhalten Schildläuse (Cocciden) und Blat...
11/03/2021

Entwicklung der Honigtauerzeuger

Insektenordnung der Schnabelkerfe (Rhynchota) beinhalten Schildläuse (Cocciden) und Blattläuse (Aphiden) mit ihren vielen Familien, deren wichtigsten die Baum- und Rindenläuse (Lachnidae) sind. Für die Fichte spielt die Unterfamilie der Kienläuse (Cinarinae) eine besondere Rolle.
Sie nisten in Bäumen und Sträuchern, um Nahrung zu gewinnen stechen sie mit ihren Stech- und Saugborsten ihres Schnabelkerfrüssels die Rinden der Stämme und die Zweige bzw. Blattstiele der Pflanzen an. Dabei ziehen sie den Lebenssaft ihrer Wirtspflanzen aus deren Siebröhrensystem (Phloem), im Gegensatz zu den Saugern, die ihre Nahrung aus dem Wassergefäßsystem (Xylem) gewinnen.
Die Lachniden und Lecanien verbrauchen als Siebröhrensauger aber nur einen geringen Teil des kostbaren Saftes für sich, sie sondern nach Umwandlung dieses Saftes den Überschuss als HONIGTAU wieder aus

Fünf Fichtenlachniden die, für die Waldtracht von Bedeutung sind:I. Grüngestreifte Fichtenrindenlaus                    ...
10/03/2021

Fünf Fichtenlachniden die, für die Waldtracht von Bedeutung sind:
I. Grüngestreifte Fichtenrindenlaus Cinara (Cinara) piceicola sensu (Pasek 1954), Cinara (Cinaropsis) cistata (Bckt. 1881)
II. Rotbraun bepuderte Fichtenrindenlaus Cinara (Cinara) pilicornis (Hartig 1841)
III. Graugrün gescheckte Fichtenrindenlaus Cinara (Cinara) bogdanowi (Mordv. 1895), Cinara (Cinaropsis) pruinosa (Hartig 1841)
IV. Stark bemehlte Fichtenrindenlaus Cinara (Lachniella) costata (Zett. 1828)
V. Große schwarze Fichtenrindenlaus Cinara (Mcinaria) piceae (Panz. 1801)
Insektenordnung der Schnabelkerfe (Rhynchota) beinhalten Schildläuse (Cocciden) und Blattläuse (Aphiden) mit ihren vielen Familien, deren wichtigste die Baum- und Rindenläuse (Lachnidae) sind. Für die Fichte spielt die Unterfamilie der Kienläuse (Cinarinae) eine besondere Rolle.

KöniginnenzuchtDas Ziel der Königinnenzucht muss sein, in allen Landesteilen leistungsfähige und erbtreue Volksbestände ...
02/03/2021

Königinnenzucht
Das Ziel der Königinnenzucht muss sein, in allen Landesteilen leistungsfähige und erbtreue Volksbestände zu schaffen, die die bestmögliche Ausnutzung der vorhandenen Bienenweide gewährleisten. Bei aller Verschiedenheit der vorhandenen Bienenstämme und Rassen haben jedoch alle Zuchtbestrebungen drei Ziele gemeinsam:
• Steigerung des Honigertrages
• Krankheitsresistenz
• Varroatolleranz

Es ist noch vielfach die Ansicht verbreitet, dass jeder der Bienen hält und pflegt und neue Völker heranzieht auch >>BIENENZÜCHTER

DrohnenzuchtEs wird meist der Fehler gemacht, dass der Drohn in der Mitbestimmung als Erbfaktor nicht so sehr beachtet w...
01/03/2021

Drohnenzucht
Es wird meist der Fehler gemacht, dass der Drohn in der Mitbestimmung als Erbfaktor nicht so sehr beachtet wird wie die Königin. Wenn ein neues vermehrungsfähiges Lebewesen entstehen soll, müssen in der Regel zwei verschiedengeschlechtliche Wesen gleicher Erbmassen zusammenfinden. Es hat weiter die Erfahrung gezeigt, dass neue Lebewesen in der Geschlechtsfolge die Merkmale ihrer Ahnen tragen und teilweise äußerlich zeigen. Es werden also väterliche und mütterliche Eigenschaften weitervererbt.
Wir müssen also beide Momente, Vater und Mutter für die Qualitätsbestimmung der Tochterkönigin beachten. Die mütterlichen Anlagen sind leicht erfassbar, weil man die stockgebundene Königin jederzeit in ihrer Leistung im Volk beobachten und bewerten kann. Schwierig dagegen ist die Erfassung der väterlichen Qualität, weil diese sich unbeeinflusst vom Menschen irgendwo im Blau der Luft mit mütterlichem Erbgut paart. Die einzige Ausnahme stellt hier die künstliche Besamung dar. Die Leistung der Biene hängt nur von der Güte der Elterntiere ab. Zeitlich gesehen an erster Stelle steht die Drohnenzucht, da wir in der Bienenzucht auch gute Drohnen brauchen. Nun können Drohnen auch aus Eiern entstehen, welche die begattungsunfähigen Arbeitsbienen in weisellosen Völkern legen. Solche >>Afterdrohnen

Wärmehaushalt im BienenvolkDurch zu dünn ausgeführte Beutenwände, meist nur 25 mm oft sogar nur 20 mm sitzen unsere Bien...
16/02/2021

Wärmehaushalt im Bienenvolk

Durch zu dünn ausgeführte Beutenwände, meist nur 25 mm oft sogar nur 20 mm sitzen unsere Bienen zu kalt. Es kommt dabei den wenigsten Imkern in den Sinn, wieviel Kilogramm an Honig ihnen durch diese Eiskasten jährlich verloren gehen. Auch ich will mich nicht besser machen als ich bin, aber seit Jahren verfolge ich schon diese Wärmeverschwendung und musste immer wieder die Feststellung machen, dass unsere Bienen in diesen Beuten viel zu kalt sitzen. Aus diesem Missstand heraus entstand meine >> Lüftenegger-Beute

Welthandel und Ruf der CarnikaBeim Versand ins Ausland und darunter wieder nach Übersee oder gar in die Tropen, sind gan...
16/02/2021

Welthandel und Ruf der Carnika
Beim Versand ins Ausland und darunter wieder nach Übersee oder gar in die Tropen, sind ganz andere Momente zu beachten als im Inland. Für den Versand im Inland gebe ich etwa !25! Begleitbienen und ins Ausland etwa !35! zur Edelmutter in den Versandkäfig. Dabei nehme ich darauf Bedacht, dass dies nur junge Bienen mit möglichst prallen Hinterleibern sind. Alte, verbrauchte Bienen sind für diesen Zweck vollkommen ungeeignet. Der Versand der edlen Königinnen erfolgt ins Inland mittels eingeschriebener Post und ins Ausland mittels Luftpost. Überseesendungen habe ich früher immer mit dem Zeppelin >>HINDENBURG>EDEL oder ZUCHTKÖNIGIN>CARNIKA-HOCHGEBIRGSBIENEN> IN DEN KARAWANKEN GEZÜCHTETE CARNIKABIENEN>CARNIKACARNIKA< als Schwarmteufel, ohne sich darum zu kümmern, dass diese Bienenrasse unter gewissen Voraussetzungen weit weniger Schwärmt als jede andere Rasse. Zum Schluss dieser Ausführungen eine kleine Richtigstellung: Wenn auch in den letzten Jahren im In- und ganz besonders im Ausland viele Nachzuchtbetriebe meiner Zuchtrichtung und darunter besonders solche mit prominenten Züchtern aufgetaucht sind und heute mit größtem Erfolg arbeiten, so ist mein Großzuchtbetrieb derzeit noch immer der einzige in Österreich, der sich die besondere Züchtung der weltberühmten GRAUEN >>CARNIKA

Zum Thema Farbzucht…Wie schon einmal beschrieben ist unsere >CARNIKA< ein Produkt geformt von der Natur aus der heimisch...
14/02/2021

Zum Thema Farbzucht…
Wie schon einmal beschrieben ist unsere >CARNIKA< ein Produkt geformt von der Natur aus der heimischen „dunklen Biene“ und der von den Römern mitgebrachten „Ligustica“ (Italiener Biene). Aus dieser Kreuzung sind viele „K-Stämme“ hervorgegangen.
Von Lederbraun über Orangegelb bis hin zu Grau, in all diesen Farben kommt unsere gute >Carnika< zuwegen.Obwohl ich mein züchterisches Leben der grauen >Carnika< ja meinem K-Stamm Peschetz verschrieben habe, so will ich nicht als reiner Farbzüchter gelten. Die Farbe der Biene obliegt immer dem Züchter bzw. der züchterischen Übereinkunft in einem Zuchtring.
Für mich ist die Farbreinheit lediglich Wertmesser meiner Zucht. Um aber dennoch Fehlbegattungen meiner Zucht leichter festzustellen, dient mir die Farbe. Die >K-Peschetz< ist die einzig rein graue Carnika. Ist die Farbe der Nachkommen rein geblieben, so kann ich mit fast hundertprozentiger Sicherheit damit rechnen, dass sich mit der reinen Farbe auch die Leistung rein vererbt hat. Mit anderen Worten, dass die Königin auch wirklich von einem reinen, also einem Stammesdrohn begattet worden ist.
Dies ist das Geheimnis, wie ich meine Zucht trotz aller Fährnisse bis heute rein erhalten konnte.

Dir. Hans Peschetz 1954

Adresse

Kaltenberg 41
Kaltenberg
9372

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