Institut für Integrative Körperarbeit

Institut für Integrative Körperarbeit

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Institut für Integrative Körperarbeit
"Bildung mit Leib und Seele"

Im Angebot des Instituts für Integative Körperarbeit finden Sie den Diplomlehrgang IKA, offene Seminare, Fortbildungen für spezifische Berufsgruppen, firmeninterne Workshops und Einzelcoachings.

10/04/2026

Du interessierst dich für Embodiment und möchtest Menschen mittels Berührung und Gespräch begleiten? KOSTENLOSER INFO-TERMIN für den Diplomlehrgang Integrative Körperarbeit über ZOOM am Di, den 21. April. Alle Infos auf www.integrative-koerperarbeit.at

06/04/2026

INTEGRATION DES NERVENSYSTEMS

Das Nervensystem ist in aller Munde und nicht immer kann ich dem zustimmen, wie darüber geschrieben und was dazu versprochen wird. Vor allem wird propagiert, dass Menschen "nur" lernen müssen, ihr Nervensystem zu regulieren. Wenn sie das verstanden haben und oft genug üben, dann lösen sich Stress-Symptome auf und ein friedliches Leben ist wieder möglich.
In IKA sehen wir das Nervensystem als eines von vielen Funktionssystemen des Organismus und wir sehen es eingebunden auch in emotionale und soziale Dynamiken des Lebens.
Was meine Erfahrung vor allem zeigt: ein Nervensystem ist dann gesund, wenn es integriert und im Zusammenspiel des Body-Minds eingebettet ist. Welches Körpersystem die Integration ermöglicht, das ist tatsächlich von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich, das gilt es für mich individuell zu erspüren und mit den Klient*innen bewusst zu machen. Es kann sehr wohltuend sein, den Fokus von einem ohnehin schon hochgespannten Nervensystem wegzunehmen und die erdende, beruhigende Wirkung von präsenten Knochen, Fülle schenkenden Organen, einem Flow in den Flüssigkeiten zu spüren. Das integrierende Embodiment wird durch Berührung, Wahrnehmung, Atem, Stimme und Bewegung ermöglicht.

24/03/2026

Zeit und Raum für Embodiment

Heute möchte ich meine Gedanken und Erfahrungen dazu teilen, was Embodiment braucht, welche Voraussetzungen es sind, die verkörperte Selbstwahrnehmung ermöglichen oder begünstigen.

Embodiment braucht Zeit: unser Verstand kann sehr schnell sein und unser Verstand kann sich Erkenntnisse auch schnell aneignen. „Tief zu atmen ist gesund“… klar, hab ich verstanden. „Aufrecht zu stehen ist besser für meinen Rücken“… hört sich logisch an. Wenn wir den Leib dann aber einbeziehen, wenn wir ein Atemmuster umlernen wollen, wenn wir erfühlen, wie müheloses Stehen möglich wäre, dann brauchen wir Zeit.

Denn die Nervenbahnen der Interozeption, also unserer Innenwahrnehmung, leiten langsam. Und oft sind das die sensorischen Bahnen, die auch am wenigsten in Gebrauch sind, weil ein Großteil unserer Alltagswahrnehmung über die Exterozeption, also die Wahrnehmung unserer Umgebung, geschieht. In Embodimentprozessen gehen die Uhren oft anders. Sie sind wie Reisen, während derer wir tief eintauchen in einen Zustand der Zeitlosigkeit. Aber dafür braucht es … Zeit.

Embodiment braucht Raum: damit meine ich den physischen Ort. Klar, ich kann mich in allen möglichen Lebenssituationen selbst wahrnehmen und meine Wahrnehmung üben. Im Warten an der Kasse im Supermarkt, draussen beim Spaziergang in der Natur, in den öffentlichen Verkehrsmitteln usw. Aber wenn ich mich einlassen möchte auf Neues und auf ein Tiefergehen ist es hilfreich, wenn es einen Platz dafür gibt, der ruhig ist, der ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Am besten auch ein Raum, der für die Sinne einladend ist, also nicht zu laut, nicht zu grell, nicht zu kalt, nicht zu eng, nicht zu unhygienisch. Ein Raum mit einem Boden, der auch barfuß oder mit Socken begangen und betanzt werden kann. Der auch zum Liegen oder Rollen, eben zu ganz viel Körperbodenkontakt, einlädt.

Embodiment braucht die Bereitschaft, sich einzulassen: eigentlich logisch, aber doch nicht immer im Bewusstsein. Wenn es um verkörperte Selbstwahrnehmung geht, ist es wichtig, dass ich den Mut habe, mir selbst zu begegnen. In mir Empfindungen und Gefühle zu entdecken, die ich vielleicht noch nicht kenne, die mich überraschen und mein Bild von mir selbst eventuell verändern. Embodiment bedeutet eben nicht, eine bestimmte Körperübung zu machen um ein spezifisches, abgegrenztes Ergebnis zu erreichen. Sich einzulassen auf Vergessenes oder ganz Neues ist ein Teil dieser Reise nach Innen.

Embodiment findet in Begegnung statt: wir Menschen sind Resonanzwesen, wir sind auf instinktiv-leiblicher Ebene immer noch den Säugetieren ähnlich, abhängig von wohlwollender Nähe unserer Artgenossen. Wenn wir in friedlichem Kontakt mit anderen Menschen sind, entspannt sich unser Nervensystem. Die Anteile, die die Umgebung auf mögliche Gefahren hin scannen, kommen zur Ruhe, es ist möglich, die Augen zu schließen und uns unserem inneren Erleben anzuvertrauen. Wenn wir dieses dann teilen können und da jemand ist, der uns zuhört, der uns sieht und mitfühlt, festigt das die Wirksamkeit und Wahrhaftigkeit unseres Erlebens. Persönlicher Ausdruck fördert Integration. Die authentische Empfindung, die von einem anderen Menschen bezeugt wird, verwurzelt sich anders, nämlich tiefer, im eigenen Nervensystem.
Unser Leib ist immer auch Ausdruck unserer Beziehungen und Lebensgefüge. Damit Veränderung passieren kann, muss sie auch im Kontakt und Austausch mit anderen gelebt werden.

18/03/2026

Hey ho, das sind doch mal lebenspraktische News!! Seit heute können SVS-versicherte Menschen bei mir und in meiner Praxis den Gesundheitshunderter einlösen. Das heißt, Ihr bekommt bei mir eine Session in Integrativer Körperarbeit, Somatic Coaching oder Psychologischer Beratung und die SVS zahlt 100.- Euro dazu. Kommt herbei!
Nächste Woche gibt's Donnerstag Nachmittag noch freie Termine. 😉

08/12/2025

Hier Facts zu einem guten Start im EMBODIMENT auf Erden....

There is NO incubator, resuscitaire, warmed cot, doctor or midwife that can do what a mother's chest can......

Early skin-to-skin contact:
✨Helps babies to learn to latch and suckle at the breast.
✨Increases prolactin levels and milk production.
✨Increases the likelihood of exclusive breastfeeding at and after discharge, and the length of the breastfeeding relationship.
✨Stabilises babies physiologically
✨Keeps baby’s warm through thermoregulation and “thermal synchrony”. A mothers chest temperature is around 3 degrees higher than their partners and the temperature l rises and falls depending on baby’s temperature 🤯
✨Kick starts their immune system

Skin to skin beyond the newborn period is a valuable parenting tool throughout infancy and into toddlerhood:
✨Enhances parents confidence, responsiveness and connectedness
✨Reduces the risk of post partum depression
✨Decreases anxiety and increases confidence in dads and non-birth partners
✨Calms babies and toddlers
✨Essential for babies optimal brain development and growth, laying down neural pathways

For premature infants in SCBU or NICU skin-to-skin can be life saving. Also known as "Kangaroo Care", this practice of prolonged skin to skin reduces the risk of death, infection, and low body temperature, while also improving weight gain and breastfeeding rates.

Mothers are quite simply ✨M A G I C✨

Lactation Nurse

www.thelactationnurse.co.uk

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