Familienforschung Thiessen

Familienforschung Thiessen

Die Seite Familienforschung Thiessen befasst sich mit dem Erforschen und Erkunden meiner Ahnen und d

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21/04/2022

Hemme - ein Ort, der fĂŒr meine Familienforschung ein Dreh- und Angelpunkt ist. đŸ„°

Wortwörtlich auf den Spuren der Vorfahren. ❀

Gut Oppendorf – Archiv.sh 27/02/2022

Einen schönen Sonntag euch!

Momentan gehe ich die Hemmer KirchenbĂŒcher nach meinen Bielenbergs durch - und stoße plötzlich auf den Hinweis, dass meine Ururgroßtante Anna Carolina Siem (spĂ€ter: Anna Caroline Siemsen) (*1834) im Jahr 1867 auf dem "adl. Gute Oppendorf bei Kiel" als HaushĂ€lterin beschĂ€ftigt war.

Die Vorstellung, dass sie vielleicht auf einem dieser Bilder sein könnte, ohne dass ich sie erkennen könnte ...

Welche Überraschungen habt ihr schon erlebt? :)

Gut Oppendorf – Archiv.sh -

20/01/2022

Hi!
Heute schöne Post gehabt - Sonntagabend die Anfrage abgesendet. Montag Antwort mit Rechnung, gleich ĂŒberwiesen - und heute dann im Postkasten. ❀
Danke, Amt Kirchspielslandgemeinde Heider Umland!

Ein schöner Tagesabschluss! đŸ„°

18/01/2022

Es geht voran - nun auch mit Hennstedt.

~ NEUE KIRCHENBÜCHER BEI ARCHION ~

Folgende Digitalisate sind vom 11. bis 17. Januar 2022 online gegangen:

NORDDEUTSCHLAND: Landeskirchliches Archiv der Evang.-Luth. Kirche
Heide
Helgoland
Hemme
Hemmingstedt
Hennstedt
Marne
Meldorf

BAYERN: Landeskirchliches Archiv der Evang.-Luth. Kirche
Thurnau

Die ganz neuen Digitalisate finden Sie immer im MenĂŒpunkt News: https://www.archion.de/de/news/neue-digitalisate/

17/01/2022

Hallo :)
Endlich komme ich mal wieder zum Forschen - und bin so dankbar, dass die Dithmarscher KirchenbĂŒcher endlich online kommen. Und aufgeregt, was ich alles noch entdecken kann!
Mit Hilfe der BĂŒcher konnte ich schon einige weitere Angehörige finden - und habe das Standesamt und Archiv Heider Umland angeschrieben. Und wow, ein riesiges Lob an das Team dort: Sonntagabend schrieb ich eine E-Mail, heute Mittag hatte ich die Mail, dass alles rausgesucht wurde und sie nur noch auf meine Überweisung warten, damit sie es senden können.
Ich bin sooo gespannt, ob ich mehr Informationen davon bekomme!

10/07/2021

Der Vater der Stiefmutter meines Vaters war 1901 in China - und bekam dafĂŒr die DenkmĂŒnze aus Bronze.
Dieses Foto ist noch heute erhalten: https://arkiv.dk/vis/3597121

Photos from Familienforschung Thiessen's post 07/07/2021

Und auf einmal kam mein Vater am letzten Tag meines Urlaubs zu mir mit einigen Bildern in der Hand. ❀ Er habe da mal etwas zufĂ€llig gefunden.

Darf ich vorstellen?

Einzelfoto: Mein Großonkel Wilhelm (geb. 1906), Bruder meines Großvaters Max Heinrich.

Zusammengelegte Bilder (von oben im Uhrzeigersinn):
- Großonkel (Wilhelm) Julius Thiessen mit Ehefrau Nanni (links), Kindern Karin, Elke und Martha
- Großtante KĂ€the (whrschl. Cathrina Dorothea, geb. 1884) mit zwei Hunden
- meine Urgroßeltern August Hermann (1857 - 1940) und Anna Elsabea Caroline (1866 - 1945)
- mein Großvater als junger Mann
- Großonkel Gustav mit Ehefrau Bertha

Und vor allem emotional berĂŒhrt es mich, die Handschrift meines Großvaters zu sehen. ❀

01/07/2021

So schöne Poesie-/Erinnerungsalben kann man auch finden. Hier an die Mutter meiner Stiefgroßmutter. Blumen, die inzwischen 117 Jahre alt sind. ❀

01/07/2021

Unterlagen meiner Stiefgroßmutter und ihres ersten Ehemannes durchsehen. In der Hoffnung, etwas auch ĂŒber meine Großeltern (die mit den beiden befreundet waren) herauszufinden.

Bibliotheken haben manchmal auch Privatarchive! Einfach anfragen! 🙂

Internationales Zentrum ĂŒber NS-Verfolgung | Arolsen Archives 02/06/2020

Die Arolsen Archives - Internationale Zentrum ĂŒber NS-Verfolgung - sind die Anlaufstelle, wenn es um die Namen und Schicksale von Menschen geht, die Opfer von Verfolgung und Mord in der NS-Zeit wurden.
Viele Dokumente sind online verfĂŒgbar und helfen Angehörigen und Familienforschern, die Schicksale der Menschen zu rekonstruieren. Gewissheit zu finden - und damit auch vielleicht einen neuen Frieden schließen zu können.

"Schicksale klĂ€ren und Vermisste suchen" - das Motto der Arolsen Archives ist fĂŒr Angehörige und Interessierte ein Segen. Zum Forschen, zum Gedenken, zur Aufarbeitung, zur Versöhnung, zum Erinnern - und um zu verhindern, dass solche GrĂ€ueltaten sich noch einmal ereignen!

Internationales Zentrum ĂŒber NS-Verfolgung | Arolsen Archives Hier finden Sie das weltweit umfassendste Archiv zu den Opfern & Überlebenden der NS-Zeit ✓UNESCO-Weltdokumentenerbe ✓Forschung & Bildung ▶Jetzt forschen!

Die mĂŒhsame Identifizierung von toten Soldaten aus dem II. Weltkrieg | Kontrovers | BR24 01/06/2020

Bis heute - 75 Jahre nach dem 2. Weltkrieg - sind viele Soldaten vermisst, ihr Schicksal: ungeklÀrt.
Neben dem DRK Suchdienst und dem Bundesarchiv (inkl. der ehemaligen WAST) gibt es noch eine weitere Stelle, die nach dem Verbleib vermisster und gefallener Menschen sucht.

Eine Reportage am Beispiel - und warum die Suche nach Vermissten auch heute noch so lange dauert:

Die mĂŒhsame Identifizierung von toten Soldaten aus dem II. Weltkrieg | Kontrovers | BR24 Eine Million Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg gelten bis heute, 75 Jahre nach Kriegsende, als vermisst. Wie mĂŒhsam die Identifizierung ist, zeigt das Beisp...

31/05/2020

Und auf einmal weiß man, wofĂŒr man den Lateinunterricht besucht hat. Danke, Herr W. und Frau M.! :)

Photos from Familienforschung Thiessen's post 28/05/2020

Glaubt ihr an Schicksal? ZufĂ€lle? Göttliche FĂŒgung?
Irgendwas davon muss es sein, dass ich ausgerechnet gestern, am 27. Mai, auf den Geburts- und Taufeintrag meiner 4x Urgroßmutter Anna Helena Petersen stieß.

Anna wurde am 28. Mai 1799 als eheliche Tochter von Bonke Petersen und Maria Magdalena, Tochter des Nis Petersen*, geboren. Am heutigen Tag wÀre sie also 221 Jahre alt geworden! Alles Liebe zum Geburtstag!

Getauft wurde sie am 2. Juni in der Kirche zu Neukirchen.
In Neukirchen ehelichte sie auch meinen 4x Urgroßvater Andreas Henningsen am 20. Juli 1822 - und war bereits schwanger. Bereits im November kam ihr erster Sohn - Bonke - zur Welt. Und verstarb Heiligabend des gleichen Jahres.
Ein Jahr spĂ€ter, am 3. Dezember 1823, erblickte dann mein 3x Urgroßvater das Licht der Welt.

Traurigerweise war es genau der gleiche Tag, an dem sie starb - nur 67 Jahre spĂ€ter, am 28. Mai 1866. Sie hinterließ sechs lebende Kinder und zu diesem Zeitpunkt ebenso viele Enkel.

Anbei ihr Taufregistereintrag (Kirchenbuch Neukirchen (Kirchenkreis Nordfriesland), Screenshot via Archion.de) - und ein Video, das die Kirche zu Neukirchen, im romanischen Stil erbaut, mit dem GelÀut ihrer Glocken zeigt.

Euch allen einen schönen Tag!

https://youtu.be/uFKnIjeYLWY
(Link fĂŒhrt zu YouTube)

Photos from Familienforschung Thiessen's post 26/05/2020

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Gruppe: https://www.facebook.com/groups/394167047609325/

Zum Unterschied von Urkunden und RegistereintrÀgen

Immer wieder liest man "Hol eine Geburtsurkunde" oder "Ich habe eine Geburtsurkunde da bestellt, aber die hilft mir nicht weiter." - Ein Thema, auf das man jedes Mal aufs Neue eingehen muss.

Vorab: Behördenmenschen (zu denen ich als SozialpÀdagogin auch gehöre) machen das, was man ihnen sagt. ;) Sagt man ihnen "Ich will eine Geburtsurkunde" - dann geben sie euch eben dies, soweit die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind und eine entsprechende ZustÀndigkeit gegeben ist. Daher ist eine genaue Formulierung wichtig.
Daher merken: Immer so genau wie möglich formulieren und konkret benennen, was man haben möchte. Auch das ist - leider - keine vollkommene Sicherheit, dass man nicht doch das falsche bekommt. Jedoch kann man sich dann immer darauf beziehen, dass man keine Urkunde bestellt habe.

Ein Formulierungsvorschlag könnte daher lauten: "eine einfache (Foto-)Kopie des originalen Geburtsregistereintrags (Nr. 139/1912) mit allen Randvermerken sowie der evtl. vorhandenen Sammelakte." - Man kann noch hinzuschreiben, dass man letztere auch haben will, wenn sich daraus mutmaßlich keine neuen Erkenntnisse ergeben (Die Erfahrung habe ich leider bereits auch schon machen mĂŒssen, dass Fremde darĂŒber bestimmen wollten, was fĂŒr meine Forschung relevant sei und was nicht ...). Ein Hinweis darauf, dass man vorab ĂŒber die Kosten informiert werden will, schadet nicht. ;)

Was unterscheidet nun RegistereintrĂ€ge und Urkunde? Nun, am besten lĂ€sst sich das an einem Beispiel verdeutlichen: Ich habe hier mal den Geburtsregistereintrag (Bild 1 + 2) sowie die fĂ€lschlicherweise ausgestellte Geburtsurkunde (Bild 3) meiner Großmutter fĂŒr euch - sie ist leider schon seit ĂŒber dreißig Jahren tot, so dass es trotz des Geburtsjahres kein Problem ist.

Der erste Unterschied: Der Registereintrag ist handschriftlich (spÀter dann mit Schreibmaschine oder gar PC), geschrieben im Jahr 1912 (oder eben in dem Jahr des Eintrags). Die Urkunde ist neu ausgestellt. Sie ist abgeschrieben - und birgt damit gerade bei schwierigeren Namen und Orten ein hohes Fehlerrisiko. So wurde bei einem Teil, wo die Dame meinte, es reiche, wenn sie mir die Daten in eine Mail schreibe, aus Konarcewo ein Ronacino machen zu können.

Daraus ergibt sich auch ein weiterer Hinweis: Man weiß nicht, wann es von wem angemeldet wurde. Dies kann gerade bei umzugsfreudigen Familien ein interessanter Hinweis sein. (Und der persönliche Aspekt, wie die Unterschrift des Ahnen, ist damit natĂŒrlich auch gegeben!)

Zudem enthĂ€lt eine neu ausgestellte Urkunde nur die Fakten, also Name, Datum und die Eltern. Der Registereintrag enthĂ€lt darĂŒber hinaus noch weitere Angaben, z.B. den Beruf des Elter (hier: Arbeiter), die Anschrift (hier: Bredeberg No. 7), den Geburtsort (hier: in der Wohnung - alternativ auch in einem Krankenhaus o.Ă€.) und die Uhrzeit. Letzteres kann gerade bei Zwillingen sehr interessant sein.

Zudem sind wir da auch wieder beim Thema PrimÀr- und SekundÀrquellen: Der Registereintrag ist das Original, die PrimÀrquelle. Alle daraus entstehenden Urkunden verarbeiten die Daten des Originaleintrags und sind damit nur noch SekundÀrquellen.

Zum Schluss, aber mit am wichtigsten, noch: Ein Registereintrag enthĂ€lt oft - nicht immer - noch Randvermerke. Hier (leider schlecht lesbar im Scan): "Gestorben hier, Nr. 90 / 1955". Bedeutet: Ich weiß jetzt, wo ich den Sterberegistereintrag finde und kenne bereits die Nummer. Andere Ämter sind da ausfĂŒhrlicher, schreiben halbe Romane rein, inkl. des genauen Ortes des Ereignisses und des zustĂ€ndigen Amtes.
Auch NamensĂ€nderungen und Eheschließungen, -scheidungen sind gerne eingetragen worden, manchmal auch Kinder. - Letztere hĂ€ufig auch in den HeiratsregistereintrĂ€gen.

Diese ganzen Hinweise, die hier nun exemplarisch dargestellt wurden, sind in Urkunden nicht vorhanden!

Daher ist fĂŒr unsere Arbeit ein Registereintrag wesentlich gewinnbringender als eine neu ausgestellte Urkunde. :)

25/05/2020

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Gruppe: https://www.facebook.com/groups/394167047609325

- Quellen in der Ahnenforschung - Einteilung von Quellen -

Ein fertiger Familienstammbaum auf Ancestry oder MH? Perfekt! Das ĂŒbernehme ich, damit spare ich mir viel Arbeit. Immerhin hat der schon bis 1580 geforscht! - Ich glaube, am Anfang hatte jeder schon einmal dieses BedĂŒrfnis. Es geht schnell und unkompliziert - und spart damit Zeit. Und dann kommen die bösen anderen Mitglieder und fragen, ob man diese Daten alle schon belegt hat. Und wenn man sagt, man habe es ĂŒbernommen, kommt, dass das keine Quelle sei?
Aber was sind Quellen in der Ahnenforschung eigentlich? Welche Arten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

In diesem Beitrag soll es um die bloße Unterscheidung von PrimĂ€r-, SekundĂ€r- und TertiĂ€rquellen gehen, eine Einteilung, die man auch aus Ausbildung und Studium noch kennen dĂŒrfte. Zumindest an den Satz: Wikipedia ist keine Quelle! 😉

Warum sind Quellen wichtig? - Quellen sind essentiell, denn mit ihnen belegt man, dass seine eigenen Verbindungen (und teilweise Vermutungen oder Theorien) richtig sind - oder falsifiziert Familiengeschichten ("Die Mutter von Urururgroßvater Hermann war HausmĂ€dchen im Hause des Adeligen von ABC und wurde von diesem geschwĂ€ngert!"). Außerdem machen sie die eigene Forschung verlĂ€sslich und ersparen einem, dass man vielleicht irgendwann mal einen Großteil seines Stammbaums wieder löschen muss, weil es im Dorf eben zwei Peter Petersen, geboren 1875 gab und man die falsche Linie gefunden hat - und ja, das ist ein reales Beispiel von mir aus Anfangszeiten. 50 Personen fielen raus - damals 3/4 meines Stammbaums ... Es war traurig und demotivierend. Daher: Quellen sind wichtig!

Die Einordnung einiger Unterlagen zu verschiedenen Graden der GlaubwĂŒrdigkeit kann variieren, so ist eine Sterberegistereintragung fĂŒr den Tod der Person die PrimĂ€rquelle, fĂŒr die Geburt jedoch nur eine SekundĂ€rquelle. Daher auch, wenn möglich, die Beleg-/Sammelakte mitbestellen! Oder anderes Beispiel: Census-Listen: Dort steht ja teilweise auch das Geburtsdatum drin, dafĂŒr ist es eine SekundĂ€rquelle - fĂŒr den Wohnort zum Censuszeitpunkt die PrimĂ€rquelle. - Anderes Beispiel, das mal in der Gruppe genannt wurde: FĂŒr seine fĂŒnfte Ehe hat der Herr sich einfach mal 10 Jahre jĂŒnger geschummelt, indem er statt z.B. 1845 als Geburtsjahr 1855 angab. FĂŒr die Eheschließung ist es immernoch die PrimĂ€rquelle, fĂŒr das Geburtsdatum jedoch aus gutem Grund nicht.

1. PrimÀrquellen
PrimĂ€rquellen sind die Hauptquellen der Forschung. Hier sind vor allem standesamtliche Register zu nennen, sowie KirchenbĂŒcher, Trauscheine etc.

Also alles, wo Daten direkt erhoben wurden und nicht aus anderen Unterlagen entnommen wurden. Hierbei ist es egal, ob euch diese auf Papier vorliegen oder in digitaler Form - solange es keine abgetippten KirchenbĂŒcher sind.

Man sollte zumindest die wichtigsten Lebensdaten, soweit möglich, mit diesen belegen, dann kann man wirklich sagen, die eigenen Daten und Vermutungen sind valide.

Als Bewertungselement kann auch noch die Frage herangezogen werden, ob die Daten objektiv erfasst wurden (also ohne Interpretation) oder aber bewertet wurden.

Achtung! Die Indexierungen bei Ancestry und Co. sind KEINE PrimÀrquellen!

2. SekundÀrquellen
Im Vergleich dazu sind SekundĂ€rquellen Quellen, die Originalurkunden weiter verarbeiten - ich greife hier auch mal die liebste Diskussion um RegistereintrĂ€ge und Urkunden auf: An und fĂŒr sich ist die moderne Geburtsurkunde, die auf Grundlage des Registereintrags erstellt wird, auch nur eine SekundĂ€rquelle, denn sie verarbeitet die Originaldaten.

Klassische SekundĂ€rquellen sind: (belegte) Stammtafeln, Ortssippen-/-familienbĂŒcher, GeschlechterbĂŒcher, Zeitungsberichte, Steuerlisten etc. Modern auch die Indexierungen bei Ancestry und Co.

Auch Zweitschriften der Register und KirchenbĂŒcher sind, streng genommen, SekundĂ€rquellen, können jedoch teilweise anstelle der PrimĂ€rquellen treten, wenn diese untergegangen sind (z.B. verbrannt, unlesbar o.Ă€.).

3. TertiÀrquellen
Kommen wir nun zu dem wahrscheinlich grĂ¶ĂŸten Abschnitt - den TertiĂ€rquellen. HierfĂŒr gibt es verschiedene Diskussionen, we keep it simple: TertiĂ€rquellen sind alles, was nicht PrimĂ€r- oder SekundĂ€rquelle ist. Also alles, was z.B. nur SekundĂ€rquellen verarbeitet oder aber komplett ohne Quellen auskommt. Ebenso Daten, die komplett ohne Belege daherkommen (beliebt bei StammbĂ€umen auf Ancestry und Co., die "auf Hörensagen" basieren und noch nicht einmal stehen haben, dass die Daten z.B. von der Nichte der Person angegeben wurden).

(Einteilung angelehnt an Prof. Dr. Dr. W. von Restorff, Vortrag am 12.10.2019 beim Tag der Familienforschung in MĂŒnchen)

Wir empfehlen, um die eingangs geschilderten EnttĂ€uschungen und FehllĂ€ufe zu verhindern, immer zu prĂŒfen, ob man PrimĂ€rquellen findet. Wenn nicht, dann können SekundĂ€rquellen an ihre Stellen treten, soweit diese nachvollziehbar sind und sich nicht widersprechen. Ansonsten helfen Worte wie "ungefĂ€hr" (abt./about), "berechnet" (cal./calculated) oder "zwischen" (bet./between), um zu verdeutlichen, dass es Zweifel daran gibt, dass es genau so ist.

SekundĂ€rquellen sind sehr gute Anhaltspunkte, auf denen man aufbauen kann, wĂ€hrend TertiĂ€rquellen in vielen FĂ€llen mit Vorsicht zu genießen sind - mehr als einmal schon hat sich herausgestellt, dass dort einfach halbwegs passende (oder auch nicht passende) Daten ĂŒbernommen wurden.

Also, wenn die alten Hasen euch fragen, ob alles belegt ist, dann nicht, um euch die Freude zu nehmen oder um böse zu sein - sondern weil sie wissen, wie Ă€rgerlich es ist, wenn man diese Fehler macht und einfach alles ĂŒbernimmt. Und dass in den PrimĂ€rquellen einige Überraschungen lauern, die auch die weitere Forschung stark beeinflussen können. :)

10/04/2020

Die Reise in die Vergangenheit fĂŒhrt manchmal auch an Orte, an die man niemals gedacht hĂ€tte.

Zwei meiner Großtantne 4. Grades - Christine Petersen (*18 Dec 1896 in Rens, +08 Feb 1978 in Fröndenberg) und Bothilde Petersen (*24 Jun 1895 in Rens, +10 Mar 1966 in Fröndenberg) heirateten beide je einen Firnrohr, nun muss sich noch rausstellen, ob bzw. wie diese beiden verwandt und/oder verschwĂ€gert sind.
Und natĂŒrlich auch, wie es die beiden Petersen-Frauen aus dem deutsch-dĂ€nischen Grenzgebiet runter nach Westphalen zog.

Ein besonderes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle auch an den Ahnenforscher Stammtisch Unna und Umgebung senden, der mir sehr half, den Wald vor lauter BÀumen wieder zu sehen.

05/04/2020

Hallo!
Bitte entschuldigt die InaktivitĂ€t. Aufgrund der aktuellen Situation bin ich arbeitstechnisch derart eingebunden, dass ich nicht zur Familienforschung komme und auch keine Zeit fĂŒr die Seite habe. :( Ich hoffe, dass die Situation sich bald verbessert.

Bleibt gesund!

Timeline photos 28/01/2020

Eine rostige Klammer auf fast 100 Jahre altem Papier đŸ˜© Da lĂ€ufts mir immer eiskalt den RĂŒcken runter. Hier hĂ€lt sich der Schaden Gottseidank noch in Grenzen...

Genau aus dem Grund rate ich immer dazu, alles Metall (BĂŒroklammern, Tackernadeln etc.) von alten Dokumenten zu entfernen. Mit der Zeit rosten die Dinger und versauen Euch die wertvollen Unterlagen. Auch KlarsichthĂŒllen sind Gift, weil die darin enthaltenen Weichmacher das Papier komplett zerstören können.

Am besten ist es, die Unterlagen zu digitalisieren oder zumindest eine Kopie anzufertigen. Das Original hebst du dann am besten in Archivkartons auf. Dort sind sie vor Helligkeit und Ă€ußeren EinflĂŒssen geschĂŒtzt.

20/01/2020

Wie traurig muss es fĂŒr eine Mutter sein, an ihrem Geburtstag ihre Tochter fĂŒr immer zu verlieren?

Meine Urgroßmutter Maria Christina Petersen wĂ€re heute 130 Jahre alt geworden. Geboren wurde sie 1890 in Leck - und nach dem Tod ihrer Tochter ĂŒbernahm sie eine Mutterrolle fĂŒr ihre Enkel, war da, wenn ihr Schwiegersohn es nicht konnte.
Meine Tante berichtete, dass ihre Oma nie wieder die selbe war, wie vor dem Tod von Christine Marie - und wohl auch niemals wieder ihren Geburtstag wirklich feierte.

Anbei eines der wenigen Fotos, die ich von ihr habe - etwa 1958-1960, gemeinsam mit meinem Vater.

20/01/2020

Heute vor 65 Jahren starb meine Großmutter traurigerweise im Alter von gerade einmal 43 Jahren. Wenige Wochen nach der Geburt meines Vaters - und hinterließ neben ihm noch ihren Ehemann, Max Heinrich, und ihre Tochter - meine Tante.

Leider hatte ich niemals die Gelegenheit, sie kennenzulernen. Etwas, was mich frĂŒher - vielleicht, weil ich sie nicht kannte - gar nicht so sehr zum Nachdenken brachte. Doch je tiefer ich in die Geschichte meiner Familie tauche, umso mehr wĂŒnschte ich, zumindest einmal die Chance zu haben, mit ihr zu reden. Sie kennenzulernen.
Sie muss eine ganz besondere Frau gewesen sein, zumindest nach dem, was ich ĂŒber sie erfahren habe.
Eine Frau, fĂŒr die ein Mann, der zwei Weltkriege miterlebte, alles tat. Und öffentlich zeigte, was er fĂŒr sie empfand: "Meine liebste, kleine fleißige Frau, unsere liebste Mutti [...]".

Doch um es mit Immanuel Kant zu sagen: "Tot ist nur, wer vergessen wird."

Photos from Familienforschung Thiessen's post 12/01/2020

Bilder unserer Vorfahren machen die Familienforschung erst so richtig lebendig - und geben einen Einblick, wie sie wohl gelebt habe.
Bei meinem letzten Besuch in der Heimat hatte ich das GlĂŒck, ein paar Kopien von Bildern meiner Großeltern - Max Heinrich Thiessen (1898 - 1978) und Christine Marie, geb. Mikolajewicz (1912 - 1955) - zu bekommen.

Ihre Geschichte klingt wie ein schöner Film: Mein Großvater war bei der Marine in Flensburg und ging mit seinen Kameraden ĂŒber die Hafenpromenade. Wo meine Großmutter mit einigen Freundinnen spazieren ging - und immer, wenn die Herren von der Marine in ihren Uniformen vorbei gingen, ihr Stofftaschentuch fallen ließ. Und mein Großvater, ein Gentleman der alten Schule, wie mir berichtet wurde, hat es immer wieder aufgehoben und ihr wiedergebracht.

Daraus wurde eine Liebe, die leider nicht einmal 20 Jahre halten durfte, als sie wenige Wochen nach der Geburt meines Vaters verstarb.

09/01/2020

Stadtarchiv - Runde 2.

07/01/2020
20/09/2019

Ich glaube, Ancestry.de möchte mir sagen, dass es genug Ahnenforschung fĂŒr einen Tag war. ;)

03/08/2019

Die letzten Tage waren still - und doch nicht untÀtig.

Erst fand ich per Zufall jemanden, der mir auf der THIESSEN-Seite weiterhelfen kann - und der seit den 1990ern forscht. Und dann kam ich endlich auf der Seite PETERSEN (Mutter meiner Großmutter vĂ€terlicherseits) weiter. Und fand noch einen fernen Verwandten dort. :)

Gerade bin ich dabei, diese in mein Programm zu bekommen, da ich jede Quelle dennoch prĂŒfe und weitersuche, dauert es natĂŒrlich etwas. Aber sobald ich das habe, gibt es auch eine Aktualisierung der Homepage! :)

30/07/2019

Gesuchte Namen (Stand 30.07.2019):

Boisen, Boysen
Mikolajewicz, MikoƂaiewicz
Petersen
Siemsen, Stachowiak
Thiessen, Thießen

Weitere Informationen auf meinem Blog: http://thiessen.sweet-honey.de/namen/

Namen – Genealogie Thießen Namen Hier finden sich alle Namen in allen Schreibweisen als grobe Übersicht: Boisen, Boysen Mikolajewicz, MikoƂaiewicz Petersen Siemsen, Stachowiak Thiessen, Thießen

29/07/2019

Aktuelle Anfragen (Stand: 29.07.19)

- Kopie des Heiratsregistereintrags Nr. 9/1882, Standesamt Boren
- Kopie des Geburtsregistereintrags Nr. 9/1890, Standesamt Leck

weitere Informationen auf meinem Blog: http://thiessen.sweet-honey.de/anfragen/

Anfragen – Genealogie Thießen Anfragen Die folgenden Anfragen wurden versandt. Auch der jeweils aktuelle Status mit Datum wird vermerkt. DatumDokumentart (ggf. Dokumentnummer) zu Kekule-NummerAmt/Behörde/ArchivStatusaktuell28.07.19Kopie des Heiratsregistereintrags (9/1882) zu 12. & 13.Gemeinde Boren(Standesamt+Archiv)––28.0...

29/07/2019

Herzlich willkommen auf meiner Seite!

Seit etwa 1,5 Jahren betreibe ich nun die Ahnenforschung, davon etwa 12 Monate aktiver. Diese Facebookseite soll helfen, mich weiter vernetzen zu können und die Fortschritte aufzuzeigen.

Bei Fragen, Anregungen und Co. kannst Du mich gerne kontaktieren! Vielleicht findet sich ein gemeinsamer Vorfahr? :)

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